"Grillenfänger", das sind wir -
Alle, die nicht verlernt haben zu träumen,
die jenen „Grillen“ nachjagen, die uns heimsuchen,
wenn wir in die Nacht schauen oder auf das Leben lauschen.
Hereinspaziert in die
Wiener Liedermacher-Werkstatt um David Sporrer!
Gemeinsam mit seinem Songwriting-Partner Michael Gamperl
widmet er sich sozialen, menschlichen und zeitlosen Themen –
ohne Pathos, aber mit Haltung.
Da darf "g'sudert, g'schwärmt und g'lacht" werden,
bis der Spritzer warm wird und das Herz ein bisserl weicher.
Nachdenklichkeit trifft auf Galgenhumor, Alltag auf Poesie -
oftmals mit einem kräftigen Augenzwinkern.
Grillenfänger erzählt Geschichten aus dem echten Leben:
vom Lieben, Verlieren, dem Wiederauferstehen
& vom letzten Achterl, das in Wahrheit
eh nie das letzte bleibt.
So klingt Wien, wenn's echt ist!
"Weil jeder Mensch was zählt"
erzählt von Liebe, Vorfreude, Familienglück
- aber auch von Bedrohung, Flucht und Entwurzelung.
Dieser Bruch offenbart
auf zeitlose Art und Weise,
worum es im Leben wirklich geht.
Ein Lied - zugleich stille Anklage und Einladung:
Eine Anklage gegen Gleichgültigkeit,
Einladung zur Menschlichkeit.
„Sommer. Nachts. Traum.“
zeichnet ein Bild von flüchtigen Sommernächten,
Aufbruchsstimmung und der Sehnsucht
nach Leichtigkeit.
Es ist ein Album über das Leben im Jetzt
- träumerisch, ehrlich -
mit einem leichten Hauch Nostalgie.
11 Songs duften nach warmem Asphalt,
nach Flieder und fernem Regen.
Sie erzählen von Momenten, die bleiben,
weil sie vergehen.
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aus: ""
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I mecht aufhörn mitn tschikn, bissal mehr spazierengeh
ned nur faul am Sofa pickn, 7. Staffel „GoT“
Ja, welcher Doim wü scho pappenfeulert sterbn?
I mecht vü mehr Biachln lesen, ohne wüde Büdln drin
ned im Geiste gaunz verwesen, sans a geil, de Magazin
A Tennisoam kaun an jedn Spaß verderbn!
I moch des! I moch des.
No ned heute, owa muagn -
Aun a bissl an delay is no kana gstuabn!
Nur nix überstürzen, wirklich woa -
Und wauns heuer nix mehr wird, daun vielleicht im nächsten Joa!
I wer aufhörn mitn Saufn, Wossa wird mei Elixier
Aus is mitn Paletten-Kaufn, Prost aufs letzte Dosenbier
Sag, welcher Bsuff steht auf Leberimplantat?
I wer nur mehr söwa kochn, ohne Glutamat & Junk
ned nur Fettzeugs außebochn, weu i waß – des mocht an krank
und überhaupt – kaum a Mensch is gerne blad!
Des wer i! Des moch i.
>No ned heute, owa muagn -
Aun a bissl an delay is no kana gstuabn!
Nur nix überstürzen, wirklich woa -
Und wauns heuer nix mehr wird, daun vielleicht im nächsten Joa!
I hea auf mitn Doppellebn, i tua nimmer 3-Rod-Foahn
Ned nur nehmen – vü mehr geben und des ned nur hint & vorn
A Kavalier, der da Frau de Tür aufhoit
I wer zuahean waun se sogt, sie mecht kuschln a im Bett
und wauns meinen Ständer pockt, sog i höflich: „Das ist nett!“
und i greif ned ohne Frogn in den Spoit
So moch I's! So moch I's.
No ned heute, owa muagn -
Aun a bissl an delay is no kana gstuab!n
Nur nix überstürzen, wirklich woa -
Und wauns heuer nix mehr wird, daun vielleicht im nächsten Joa!
Jo, na, owa, hm – nua ned zvü auf amoi woin
No ned heute, owa muagn -
Aun a bissl an delay is no kana gstuabn!
Nur nix überstürzen, wirklich woa -
Und wauns heuer nix mehr wird, daun vielleicht im nächsten Joa!
Musik & Text: Sporrer
A jeder is a Künstler - heitzutog
und kaun ollas werdn, waun a mog
Weu jeder hot a Internet
und kaun a die AI
A Künstler - is a Mensch wia du und I!
A jeder kaun an backflip - heitzutog
Ollas kauma lernen, ohne Frog
Weu ois, wos'd brauchst is YouTube, es
sogt dir de Suchmaschin:
In 5 Minuten ist des ollas drin!
A jeder - Jo, a jeder - Jo, a jeder kaun ois werdn
Owa wia miassn goa nix, geh! - Am ehesten no sterbm
A jeder - Jo, a jeder - Jo, a jeder mocht sei Ding
Und jeder klane Poser - Der findt sei Mentoring
A jeder is a Dichter - heitzutog
So vü zum Deazöhln, in an Vlog
Weu jeder findt si söwa
und losst da do an Like
Eintausend Follower? Bam, Oida - Zeig!
A jeder kaun Elektrik - heitzutog
Und gaunz sötn nua trifft an der Schlog
Weu jeder richt si's söwa, jo -
bis ana si daun richt
Am Häusl spricht der Herr: „Es werde Licht!“
A jeder - Jo, a jeder - Jo, a jeder kaun ois werdn
Oida, wia miassn goa nix, na - am ehesten no sterbm!
A jeder - Jo, a jeder - Jo, a jeder mocht sei Ding
Und jeder klane Poser - Der findt sei Mentoring
Es woa amoi a Poser
so talentiert – famos! A
unglaubliches Genie, schau - Und wie fesch!
Des Internet mocht geil und mocht a Cash!
A jeder - Jo, a jeder – Jo, a jeder kaun ois werdn
Oida, wia miassn goa nix, na – am ehesten no sterbm
A jeder - Jo, a jeder - Jo, a jeder mocht sei Ding
Und jeder klane Poser - Der findt sei Mentoring
A jeder klane Poser - Der findt sei Mentoring
Musik & Text: Sporrer
Ich bin nicht von der alten Schule –
Sorry, Damenwelt
auch bei den Tisch-Manieren
ist es schlecht um mich bestellt
Ich tanze auch nicht Walzer,
kan Rumba und kan Jive
und keinen Opernball
geb i ma live!
Moch kan de Tür auf! Iwo, Ladies –
Emanzipation
will heißen: „Mochs da söwa!“
und gaunz ohne Unterton
Glaub nicht an Etikette
und an den Samthandschuh
und wüst du etwas gmocht haubn,
dann pack zu!
Jedoch: Erblicken meine Augen ein Klavier
dann setze ich sofort auf schwarz und weiß
ganz von allein und kaun goa nix dafia
dann sing ich einmal laut und einmal leis:
Schubi-Du-Bi-Du, spiel ich für dich Klavier
Ich mach ein ritardando, ich zähle ein bis vier
Rubato, bis der letzte Kitsch aus allen Poren quillt
dann ist mein Hunger erst einmal gestillt
Im Leben bin ich es und am Papier:
A Klavier-Kavalier
Ich koch und moch mei Wäsche, Oida –
ohne weichzuspüln
auch um ein glattes Hemd
tu ich mich gar nicht erst bemühn
Ich dufte nicht nach Rosen,
bin stolz aufs Achselhaar
Man(n) kanns auch übertreiben,
wirklich wahr!
Ich bin kein David Beckham und ned:
metrosexuell
auch komm ich gleich zur Sache,
mach's im Bett doch eher schnell
Ich stehe nicht auf Drama
beim Anziehn und Goodbye
und deine Nummer
ist mir einerlei
Jedoch: Steht in der Lobby ein Klavier
dann gibt es für mich nur mehr schwarz und weiß
bin hin und weg, I kaun goa nix dafia
und singe einmal laut und einmal leis:
Schubi-Du-Bi-Du, spiel ich für dich Klavier
Ich mach ein ritardando, ich zähle ein bis vier
Arpeggios bis der letzte Stern von selbst vom Himmel fällt
dann wird meist stante pede festgestellt
Im Leben ist er es und am Papier:
A Klavier-Kavalier
Boogie-Woogie, Seit-Rück-Platz und Wie – ge – Schritt
Hoch die Hände – Alle klatschen mit: Zwo, drei, vier!
Schubi-Du-Bi-Du, spiel ich für dich Klavier
Ich mach ein ritardando, ich zähle ein bis vier
Fürwahr: A Klavier-Kavalier –
A Klavier-Kavalier
Musik & Text: Sporrer
Unterm Carport steht a Auto,
aufm Auto steht a Stern.
Deine Oide steht auf di,
a de Kinder haubn di gern.
Bist a Wohlstandslangeweiler,
schwimmst recht gerne in dein Fett.
Wenns recht klemmt, dein Stangenteil: a
fesches Haserl wort im Bett.
Du host glaubt, dassd deine Schäfchen
längst im Trockenen scho host!
||: A gmahte Wiesn host du glaubt
is des Lebn, mit Verlaub
nicht – is des Lebn nicht! :||
Unter der Fassade schauts scho
längst ned mehr noch Disney aus.
No a Nocht in an Hotö,
scho bist Gast im eignen Haus.
Deine Frau liebt Stoßgebete,
die der Poolboy nur erhört.
Samstag gabs a große Fete
und du schaust no zua, du Nerd!
Und du lässt di Puppn tanzn,
woat - jetz kriagst as o, dei Fett!
||: A gmahte Wiesn host du glaubt
is des Lebn, mit Verlaub
nicht – is des Lebn nicht! :||
Unter Wasser steht dei Auto,
gaunz verbogen steht da Stern.
Deine Oide losst di steh,
fia de Gschroppn zoist vo fern.
Und du host glaubt, dassd deine Schäfchen
längst im Trockenen scho host!
||: A gmahte Wiesn host du glaubt
is des Lebn, mit Verlaub
nicht – is des Lebn nicht! :||
Musik & Text: Sporrer
A Lichterl brennt in dera Eckn
wo's ansunstn finsta is
A jeder kennt die dunklen Flecken
im Stoff, aus dem des Leben is
Des Lichterl brennt und es wirft Schatten
und es tanzen Hirngespinst
auf rauhen Flächen und auf glatten
dies'd in an jedn Zimmer findst
Maunchmoi kummt a klana Windzug
und des Lichterl flackert
und es flackert hin und her
Und der Regen fällt
Und des Lichterl brennt
Kana mehr, der Fragen stellt
Kana, der die Anwort kennt
Und des Lichterl brennt
Des Lichterl brennt auf seine Weise
Waun ma hischaut, merkt ma's kaum:
Ganz heimlich und ganz stü und leise
verschwimmen Tag und Nacht zum Traum
Bevors gaunz ausgeht gibts ein Glimmen
no a Liadl anzustimmen
und es flackert hin und her
Und der Regen fällt
Und des Lichterl brennt
Kana mehr, der Fragen stellt
Kana, der die Anwort kennt
Und des Lichterl brennt
Ois im Leben hot sei Zeit
Und der Regen fällt
Und des Licht geht aus
Kana mehr, der Fragen stellt
Kana mehr spendt an Applaus
A Lichterl brennt in dera Eckn
wo's ansunstn finsta is
A jeder kennt die dunklen Flecken
im Stoff, aus dem des Leben is
Musik & Text: Sporrer
Wann mei Beste jeden Sunntog in die Kirchn latscht
und im Pfarrcafe bis z'Mittag mit de Leit durt ratscht.
Dann geh ich zum Wirt am Platz und ich gönne mir
mit de Spezln de durt san so drei, vier kühle Bier.
Wann i ham geh nachn Schnitzl um die Mittogszeit
is die Blase immer voll – doch der Weg ist weit.
Aber Gottseidank steht mitten drin am Weg nach Haus
So a Pissoir zum Schiffen – da hol ich ihn raus.
Und seit Wochen les beim Schiffen ich dort auf dem Klo
Eine Handynummer mit dem Text: "Ich brauch es so!
Bist du geil, dann ruf mich an und sei ganz ungeniert
und wir treffen uns dann wo und schaun, was ois passiert!
I siech a Nummer für a Nummer und es foit ma net ei.
Sag woher kenn ich diese Nummer mit am Ende 6-2?
An diese Nummer für a Nummer denk ich Tag und Nacht
I stö ma vor, i ruaf durt an und dann wird Sex gemacht!
Jeden Sunntag mit de Spezln wird heiß diskutiert.
Ob es gscheit ist, wenn ein Mann wie ich das ausprobiert.
Meine Spezln manan olle: „Oida sei ein Held,
der net feig ist und energisch diese Nummer wählt.
Scheinbar gibt's da wen, der is genau so spitz wie du
Lass dich ein aufs Abenteuer und lass alles zu.
I hob Federn vor dem Anruf, und ich trau mich nicht,
weil man sicher am Display dann meine Nummer siecht.
I siech a Nummer für a Nummer...
Da sagt mein bester Freind, da Korl: „Oida sei kein Wicht!
Nimm mei Handy und ruaf damit an, des stört mich nicht.
I werd mutig, zahl dem Korl dafür die Zech beim Wirt
und dann wähl ich diese Nummer und schau, was passiert.
I siech a Nummer für a Nummer...
Endlich hör ich voll Erregung einen Klingelton,
da spür ich in meiner Taschen läut mein Telefon.
Ich schau nach wer stört und alle andern lachen bled
Weu auf mein Display dem Karli seine Nummer steht.
I siech a Nummer für a Nummer...
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
I denk – ma manchmoi – herst, bist du gscheit
Des kaun doch ned sein, wirklich woa!
Wie söt – saum aunzu – sehn san de Leit
noch an Ochtl Wein, oda zwoa
A bissl meschugge is jeder
auch ohne an trocknan Steinfeder
Mogst du di ned a zuwisetzn?
Da Gwigwi kummt boid gnua mit sein Tschurifetzn
A jeder is irgendwo spinnad,
wo augrennt und a recht Plemplem
Solaung si des ned oag verschlimmert
is des owa goa ka Problem
A jeder flaniert mit an Klescha
durch de schenan Gossn vo Wean
Schaust du maunchmoi bled aus da Wäsch, a
des is ois ka Grund no zum Rean
I muaß – scho sogn, des – geht ma ned ei
mei Lebtog werd is ned kapiern
Ois weans zu laung bei – da Kiwarei
schaun maunche min Gfries durch de Tian
Des Lebn is a Taunz voller Wunder
auch ohne an Schluck Weißburgunder
Vaziagst da des Gschau vur Entsetzen
Da Gwigwi wischts auf mit sein Tschurifetzn
A jeder is irgendwo spinnad,
wo augrennt und a recht Plemplem
Solaung si des ned oag verschlimmert
is des owa goa ka Problem
A jeder marschiert mit sein Klopfer
durch de schene Oitstodt vo Wean
Waunns zlaut wird vom Singan, daunn stopf da
de Uan zua, daun muasst as ned hean
||: Mia schaun dass unsa Weanaliad
am End a jeder hean a wird
Stimmts ei und seids ned so fad
a wauns einen maunchmoi ned zaht :||
A jeder is irgendwo spinnad
wo augrennt und a recht Plemplem
Solaung si des ned oag verschlimmert
is des owa goa ka Problem
A jeder flaniert mit an Klescha
durch de schenan Gossn vo Wean
Schaust du maunchmoi bled aus da Wäsch, a
des is ois ka Grund no zum Rean
Musik & Text: Sporrer
Es ist schon spät geworden,
der Tag legt sich zur Ruh.
Aus Heute wird bald Morgen,
Komm - Mach die Augen zu.
Ich lass die Liebe leuchten
hoch über deinem Bett.
Das, was wir so sehr bräuchten,
halten wir zu gut versteckt.
Wieso?
Warum?
Sind wir so stumm?
Wenn unsre Lippen sich berühren,
treffen die Worte dann auf Grund?
Wenn wir die tiefe Weite spüren,
wird unser Polaroid dann bunt?
Wenn unsre Stimmen nicht mehr zweifeln,
Atemzüge uns befrein...
Lass uns nach den Sternen greifen –
Dann sind wir nicht mehr Allein
Es wird schon hell da draußen,
die Nacht liegt noch auf dir.
All die verpassten Chancen
verklingen am Klavier.
Lass die Gedanken kreisen -
dort, wo du grade steckst...
Die lauten & die leisen
wissen, wie du morgens schmeckst
Wieso?
Warum?
Sind wir verstummt?
Wenn unsre Lippen sich berühren,
treffen die Worte dann auf Grund?
Wenn wir die tiefe Weite spüren,
wird unser Polaroid dann bunt?
Wenn unsre Stimmen nicht mehr zweifeln,
Atemzüge uns befrein...
Lass uns nach den Sternen greifen –
Dann sind wir nicht mehr Allein
Wenn unsre Stimmen nicht mehr zweifeln,
Atemzüge uns befrein
Lass uns nach den Sternen greifen –
Dann sind wir nicht mehr Allein
Musik & Text: Sporrer
Man sagt, er hot a Kuttn an,
de bis zum Boden geht
und waun der Wind a wengerl weht,
dann is ois zspät, dann kummt der schwarze Mann
Man sagt, dass ma eam kumman gspiat,
dann liegt wos in der Luft
und wia waun ana noch dia ruft
klingt dieser Schuft, so schwarz wie ungeniert
Am Ende kummt der schwarze Mann,
der reißt di mit und prackt di zam
er frogt ned, obs grod passen tät,
waun er kurz noch dir fassen tät
Und er nimmt di am Krawattl
und dann blattlt's di auf,
des Spü nimmt seinen Lauf
Man dichtet eam 2 Meter an,
a Sichel in der Hand
ausgmerglt is a unterm Gwand,
nimmt nix ois Pfand, so is der schwarze Mann
Man waß ned recht, woher a kummt,
man weiß nur: er ist hier
und irrt si niemois in da Tür,
der Atem gfriert, bis ois herum verstummt
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Am Ende kummt der schwarze Mann,
der reißt di mit und prackt di zam
er frogt ned, obs grod passen tät,
waun er kurz noch dir fassen tät'
Und er nimmt di am Krawattl
und dann blattlt's di auf,
des Spü nimmt seinen Lauf
Sagt: Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Niemand! Niemand!
Wer steht vor dir und schaut dich an?
Niemand! Niemand!
Und hat dich längst in seinem Bann?
Niemand! Niemand!
Am Ende kummt der schwarze Mann
Und wenn er kommt, dann rennen wir davon!
Musik & Text: Sporrer
Was für eine Woche in da Hockn...
Mo, Di, Mi, Do & Fr san fürn Oasch!
Geh, bitte goa sche, na, wie soi ma des derpockn?
Schau aufd Uhr, scho Zwa vorbei – Weißer Spritzer, bist dabei?
Wie heißt es so schön? Einer ist keiner!
Welschriesling, Burgunder & a green Veltliner...
Zam, Zam, Zam – Der Flieger kommt bestimmt
Trink ma auf das Leben, bis die Welt verschwimmt
I hob an pickn, an Fliaga vom Feinsten!
mir hot des Leben reinen Wein nur eingeschenkt!
I hob an Rausch, jo, jo und ned amoi den kleinsten!
Heast, Hand aufs Herz, ka Freund sogt „Nein!“ zu ein Getränk!
I schwimm ärga in mein Ö, I gspias werka, meina Sö
I hob an Fliaga, an Fliaga vom Feinsten!
Und daun no des Gschichtl mit mein Hosn...
Schicki-Micki, ois darunter ist der Dame nicht genug!
Geh, bitte: Du, he, sog, wia soi i des derblosn?
In da Gstettn mit an Grind – ist es, wo ich Ruhe find!
Wie heißt es so schön? Einer ist keiner!
Welschriesling, Burgunder & a green Veltliner...
Zam, Zam, Zam – Der nächste Flieger kommt bestimmt
Trink ma auf das Leben, bis die Welt verschwimmt
I hob an pickn...
„Zam de Glasln!“
„Hallo, Schatzi? Du – entschuldige, mein Augenstern...
I bin jetz no im Büro, waßt eh – da Chef is a ned do...
und es kunntat heit empfindlich länger werdn...
Schau den Tatort ohne mi und waunst miad bist, leg die hi...
Schatzi, wem erzählst du das? Meine Rede, jo, i waß...
Bussi, jo – des Leben ist nicht nur ein Spaß!“ (Zwo, drei:)
I hob an pickn...
Blattlwach & blunzenfett lieg ich morgens no im Bett
Und waun ned, des kummt hoit vua, häng I hoibad im Lawur
I hob an Fliaga, an Fliaga vom Feinsten!
„Schatzi, ruafst in Chef au?“
Musik & Text: Sporrer
Guten Morgen, i bin der BDSM-Praktikant
I bin drüben bei der U in Ihre Anzeig' eineg'rannt
Sie suchen: einen Mann fürs Grobe mit Fingerspitzeng'füh'
mit Charme und feiner Note, der auch weiß, wos er wü': Well, do bin I!
Zuckerbrot & Peitsche, des is ma ois bestens bekannt
Wissen'S eh, ein Mann von Welt gibt sich devot für seine Tant'
Sie wollen: einen forschen Burschen für High-Class-Klientel
Es deaf scho amoi tusch'n, waun's geht ums bisserl quäl'n: Zähl'n Sie auf mich!
1 Kabelbinder, Seil & Malacrepe: I sog dazua;
der Umgang mit de G'schicht'ln liegt meiner Frohnatur
Des B, des steht für Bondage, weu i schau aus wie Bond!
Des D für Disziplin: i bin pünktlich, wenn ich komm!
Ob ich S oder M bin, des muaß i erst no schaun,
weu wissen'S, i mog beides: g'haut werd'n und a haun.
Aber gerne, schaun's mich an, from the Bottom to the Top
i bin durchaus gut equipped, wissen'S eh, vom online-shop
Sie dürfen ruhig fester schlagen, bisserl spanken is scho drin
ein lustvolles Ertragen, des mocht bei Subs an Sinn – und is voll „in“!
Waun Se woin, moch i a Show, exklusiv und nur für Sie,
let me know: what is your kink - gern leg ich Sie übers Knie
Sie brauchen einzig a kloas Safeword und des is voll okay!
Ka Sorge, i hob's eh g'hört, schließlich is ois nur Schmäh, des wissen'S eh!
1 Kabelbinder, Seil & Malacrepe: I sog dazua;
am Punkt zur Monatsmitte, do moch i Inventur
Des B, des steht für Bondage, weu i schau aus wie Bond!
Des D für Disziplin: i bin pünktlich, wenn ich komm!
Ob ich S oder M bin, des muaß i erst no schaun,
weu wissen'S, i mog beides: g'haut werd'n und a haun.
Ich geb auch privat des öfter'n mal den Strengen
und tu' auch gerne straff kopfüber von der Deck'n hängen
Vanillas pock i goa ned, de sitzen auf der Couch,
die haben kein Spielzimmer, da hörst nicht mal ein „Autsch!“
Des B, des steht für Bondage, weu i schau aus wie Bond!
Des D für Disziplin: i bin pünktlich, wenn ich komm!
Ob ich S oder M bin, des muaß i erst no schaun,
weu wissen'S, i mog beides: g'haut werd'n und a haun.
Musik & Text: Sporrer
Des Land der Freiheit gibts nicht mehr,
nur mehr die Phrase – hohl und leer.
Ka Möglichkeit is unbegrenzt,
wenn blutrotgold der Dollar glänzt.
Und der Dow Jones sticht die Moral,
a Minderheit gewinnt die Wahl.
Konzerne steuern Präsident –
der ist gegn Anstand resistent.
Man muss sich schauman, wirklich woa:
im weißen Haus sitzt dieser Narr!
Waun I a auf den Trottel scheiß –
bevor I fuffzig Stern zerreiss!
There's a way – there is a way
to raise your voice and say:
We have to set a mark to show the way!
And it's okay, it's okay
to bend your knees and pray
'cause God is greater, than the U-S-A!
America – seit langem schon
ist „freedom“ bloß noch Perversion.
Dei pseudo-präventive Hand
steht für Bahö im fremden Land.
Es ist doch wahr – die Bomben foit
heut nur mehr für des schwarze Goid,
bist und bleibst blind und taub daham,
wann deine Leut net glücklich san.
Bei dKiwara, do gib guat ocht,
dass di net ana meier mocht,
schaust du net weiß und arisch drein,
dann rollns im Leichensack dich ein.
There's a way...
Der Onkel Sam ist Hitler wurn –
schickt in den Tod die jungan Buam,
weu Gleichheit, Friede güt net mehr –
statt Menschlichkeit des Sturmgewehr.
Den Terrorismus stets im Mund –
der liefert immer einen Grund:
Zum Kriegführn auf der ganzen Welt –
die Waffenlobby braucht a Göd!
Des Völker- oder Menschenrecht –
bei Terroristen passt des schlecht,
die derf ma einsperrn, foltern, killen –
am liebsten weltweit und im Stillen!
But - There's a way...
Ob Aryan Nations, Kay Kay Kay –
ob NRA, ob NSA
Wer glaubt, dass er mein Recht mir nimmt,
dem sog I jetzt was und des stimmt!
There's a way...
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Und dann jag ich ihnen wieder hinterher
Die Gedanken, sie verschwimmen immer mehr
Ich hab ein Bild von dir im Kopf
(wie) Poesie auf dem Klavier
und bleibt doch nur bloße Idee
bloße Idee von dir
Und dann tappe ich im Dunklen nach dem Licht
Aus dem Schatten so ein Munkeln, vor Gericht
steht meine Welt Hals über Kopf
(wie) Street Art auf dem Altpapier
und bleibt doch nur bloße Idee
Meine Idee von dir & mir
Bloße Idee – Ich jag ihr nach, dieser Idee
Bloße Idee – Ich tapp ihr nach, dieser Idee
Niemals krieg ich sie zu fassen
und doch – zu nah, um loszulassen
Diese Idee – Bloße Idee von dir & mir
Und dann häng ich diese Bilder von der Wand
Kaum dergläng ichs, wie verwildert, mein Verstand
Mein liebstes Bild von dir im Kopf
(wie) eingerahmt und dann glasiert
und ist doch bloße Idee
Meine Idee von dir & mir
Und dann krieche ich verzweifelt untern Schrank
Ich verbieg mich und begreif – es macht mich krank
und doch lasse ich, ich lass einfach nicht los
(ich lass einfach nicht los)
Und dabei ist es bloß
Meine Idee von dir
Bloße Idee – Ich häng ihr nach, dieser Idee
Bloße Idee – Ich kriech ihr nach, dieser Idee
Niemals krieg ich sie zu fassen
und doch – zu nah, um loszulassen
Diese Idee – Bloße Idee von dir & mir
Bloße Idee
Musik & Text: Sporrer
I sitz in mein Café in Casablanca.
Am Nachbartisch a Ehepaar aus Wien
What watch? Ten Watch! Such much? In Casablanca.
I lahn mi zruck, bin glücklich, wo I bin.
Oh Ricks Café, Piano, Casablanca!
Erinnerungen immer wieder gern!
Oh Ricks Café, Piano, Casablanca!
I schau nur zua und möcht des Liadl hörn.
I sitz in mein Café in Casablanca.
A Madl fragt den Oidn am Klavier.
„Geh spü ma unsa Liad aus Casablanca!“
Er spülts und singt des letzte Moi vor ihr.
Erinner di daran. A Bussl irgendwann.
So wichtig, weu es für uns steht.
Wenn a die Zeit, wenn a die Zeit vergeht.
So viele im Café in Casablanca.
Und alle gehen aufs Schiff in'd Neue Welt.
Nur I bleib im Café in Casablanca
und wart drauf, dass der letzte Vorhang fällt.
Oh Ricks Café, Piano, Casablanca!
Erinnerungen immer wieder gern!
Oh Ricks Café, Piano, Casablanca!
I schau nur zua und möcht des Liadl hörn.
Erinner di daran. A Bussl irgendwann.
So wichtig, weu es für uns steht.
Wenn a die Zeit, wenn a die Zeit vergeht.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Christkinderl, sag is dir kalt,
waunst owischaust aufd Wöd?
Mecht glaubn, dass es dir besser gfallt
durt obn im Himmelszöt.
Christkinderl, so wundersche
unschuldigs, liabes Kind
Sag, wird die Menschheit untergeh,
weil Menschen halt so sind?
Christkinderl, liabs Christkinderl
Spann deine Flügerl weit
Die Wöd wird friedlich auf einmal
Wann hell des Glockerl läut
Christkinderl, liabs Christkinderl
Dann gibts nix mehr zum beichten
Und auch keinen Sündenfall
Wann Kinderaugerl leuchten
Christkinderl, waunst owikummst
bist du des Licht. Es scheint,
es woa ned olles umasunst
a wauns da Vota meint.
Christkinderl, so wan doch ned
unschuldigs, liabes Kind
Der Geist schöpft Kroft aus an Gebet
weil Menschen halt so sind.
Christkinderl, liabs Christkinderl
Spann deine Flügerl weit
Die Wöd wird friedlich auf einmal
Wann hell des Glockerl läut
Christkinderl, liabs Christkinderl
Dann gibts nix mehr zum beichten
Und auch keinen Sündenfall
Wann Kinderaugerl leuchten
Spann deine Flügerl weit
Wann hell des Glockerl läut
Dann gibts nix mehr zum beichten
Wann Kinderaugerl leuchten
Christkinderl, sag is dir kalt,
waunst owischaust aufd Wöd?
Mecht glaubn, dass es dir besser gfallt
durt obn im Himmelszöt.
Musik & Text: Sporrer
LaLa – LaLa – LaLaLaLaLa
LaLa – LaLaLaLa – LaLaLaLaLa
I hob ma 'docht, du host doch g'sogt,
du glaubst, des wurlige Gefühl
is goa da Amor und der
treibt mit dir sei G'spüh
Heut' kumma drauf, wia haumma glocht,
des gaunze Weh woa nua a Schmäh
is heut im Häusl, woa nua's
Gulasch von da Nocht (und wer hot g'kocht?)
LaLa – LaLa – LaLaLaLaLa
LaLa – LaLaLaLa – LaLaLaLaLa
Du host ma glaubt, wia I mein Arm
umma dei Schulter gwickölt hab,
I hob di druckt und hob da gsogt
„Du bist mei Schatz!“
Heut' löcherst mi: „Wie host des g'mant?
G'her I vagrobn, oda wos?
Daun woa I schmähtad und
ana vo uns hot g'want (und i waß wer...)
Ich war dein Kasperl und auch dein Habakuck
und du der Pezi, der mir auf's Rockerl spuckt
und kummt da Fasching bist goa des Krokodü,
beißt ma in'd Hax'n a gaunz a schönes G'füh!
LaLa – LaLa – LaLaLaLaLa
LaLa – LaLaLaLa – LaLaLaLaLa
I hob z'erscht glaubt, i hob ois brocht,
dein' Ladyshave, des nöm-joghurt,
und in Rekordzeit, weu I
hob mi richtig g'spurt!
Stöht sich heraus, du host ka Freid
und a Tamtam, geh, oba geh!
S'is zwoa a Joghurt, doch es
is ka Joghurt Light! (Es tuat ma leid...)
LaLa – LaLa – LaLaLaLaLa
LaLa – LaLaLaLa – LaLaLaLaLa
Du host mi g'frogt: „Du Spatz'l, waßt,
wos is denn heute für a Tog?“
Daun host mi aung'schaut mit an gaunz
an strengan Blick.
I bin rotiert, i hob's probiert,
du host a Flosch'n Wein aufg'mocht:
„Geh Spatzi, du! Zwanz'g Monat
samma zaum auf'd Nocht!“ (Wo is mei Bier?)
Ich war dein Kasperl und auch dein Habakuck
und du mein Pezibär, der mir auf's Rockerl spuckt!
Und kummt da Fasching bist goa des Krokodü,
beißt ma in'd Hax'n – a gaunz a schönes G'füh!
LaLa – LaLa – LaLaLaLaLa
LaLa – LaLaLaLa – LaLaLaLaLa
LaLa – LaLa – Leck du mich am Oasch!
LaLa – LaLaLa – Leck du mich doch am Oasch!
||: Ich war dein Kasperl und auch dein Habakuck
und du der Pezi-Bär, der mir auf's Rockerl spuckt!
Und kummt da Fasching bist goa des Krokodü,
beißt ma in'd Hax'n – a gaunz a schönes G'füh! :||
Ans, zwa, drei: ||: LaLa – LaLa – Leck du mich am Oasch
LaLa – LaLaLa – Leck du mich doch am Oasch! :|| Ju-hui!
Musik & Text: Sporrer
Das mit uns ist eine Sache
die was niemand sonst versteht
Bißchen Schnur braucht unser Drache
wenn der Wind von Norden weht
Das mit uns ist wie im Märchen
Ich hör dir so gerne zu
Liebe dich mit Haut & Härchen
und wir tanzen ohne Schuh
Das mit uns
ist alles, was ich brauch
Das mit uns – Ist es Liebe, ist es Kunst? Das mit uns
Das mit uns – Klare Sicht & Nebeldunst. Das mit uns
ist das Zünglein an der Waage,
gläsern & hart wie Granit
wie ein Lied, das nie aufhört
Das mit uns
Das mit uns ist ist eine Reise
um den Globus & zurück
Einmal laut & einmal leise
fällt der Vorhang, aus das Stück
Das mit uns ist wie Gezeiten
auf die Ebbe folgt die Flut
Wie vom Buch die letzten Seiten
wie die Asche & die Glut
Das mit uns
ist alles was ich will
Das mit uns – Ist die Liebe für die Kunst? Das mit uns
Das mit uns – Flammenspiele, Feuerbrunst. Das mit uns
ist das Zünglein an der Waage,
gläsern & hart wie Granit
wie ein Lied, das nie aufhört
Das mit uns
Das mit uns – Ist es Liebe, ist es Kunst? Das mit uns
Das mit uns – Seitenhiebe, wunder Punkt. Das mit uns
ist das Zünglein an der Waage,
gläsern & hart wie Granit
wie ein Lied, das nie aufhört
Das mit uns
Musik & Text: Sporrer
Der Wind streicht durch die Felder
vom Morgentau benetzt
aufs Holz vor deiner Hüttn
hab ich mich draufgesetzt
Flußabwärts fließt den Hügel
ein Strom, so wild & stark
dort hab ich in der Schneißn
den Mähdrescher geparkt
Weils Spaß macht, den Acker zu pflügen
es wa ewig schad drum, afoch brachzuliegen
I steh drauf, die saftig Wiesn
zu bestelln, deine Knospen zu gießen
Lass mich dein Stallbursche sein
Komm, wir fahrn die Ernte ein
und wir gengan hintern Stadl Traktor fohrn
Die Nacht gehört den Schweinen,
so dreckig, wie's nur geht
Dei Schupfn hint wird zamgkehrt
bis der Hahn am Morgen kräht
Und dann wird’s laut im Stadl
zu dieser Morgenstund
Die hot, mei liabes Madl
mehr ois nua Goid im Mund
Weils Not tut, den Acker zu pflügen
es wa ewig schad, afoch brachzuliegen
I steh drauf, die saftig Wiesn
zu bestelln, deine Knospen zu gießen
Lass mich dein Stallbursche sein
Komm, wir fahrn die Ernte ein
und wir gengan hintern Stadl Traktor fohrn
in voller Blüte nehm ich dich aufs Korn
Kumm, wir gengan hintern Stadl Traktor fohrn
in voller Blüte nehm ich dich
in voller Blüte nehm ich dich
in voller Blüte nehm ich dich aufs Korn
Musik & Text: Sporrer
Morgenstund hat Gold im Mund
und der Tau hat eine glänzende Idee
I hob deine Stimm im Ohr, ka Lercherl singt so sche wie du
mit an gut platzierten Busserl, vageht a jeds Weh-weh im Nu
Wo du auch bist – die Wahrheit ist:
I hob di jeden Tag, jeden Tag vermisst
Mitternocht heißt Geisterschlocht
und die Grillen gebn vurm Fenster ein Konzert
Ausm Lego: wosd da baut host, wird a guate Woffn sei!
tummeln sich auch die Gespenster – irgendwann, do schloffns ei!
Wo du auch bist – die Wahrheit ist:
I hob di jeden Tag, jeden Tag vermisst
Und wann I dann aufeschau in des weite Himmelblau,
waß I ganz genau und sog mas immer wieder:
Es ist der selbe Himmel, selbe Himmel über,
es ist der selbe Himmel über unsern Köpfen.
Menschenskind, heut geht da Wind
und der Regen kräult ma eine bis ins Hemd
Augenblicklich waß i, du loßt ganz bestimmt ka Pfützn aus
und marschierst grod mit de Stiefel und mit deiner Mützn zHaus
Wo du auch bist – die Wahrheit ist:
I hob di jeden Tag, jeden Tag vermisst
Meiner Söh, es staubt der Schnee
und die Költn reißt ma meine Lippen auf
Doch beim Schneemann baun zöht ned ob an dabei sei Atem gfriert
oda dWöd so dunkel scheint, weils goa zeitig Abend wird
Wo du auch bist – die Wahrheit ist:
I hob di jeden Tag, jeden Tag so vermisst!
Und wann I dann aufeschau in des weite Himmelblau,
waß I ganz genau und sog mas immer wieder:
Es ist der selbe Himmel, der selbe Himmel über,
Es ist der selbe Himmel über unsern Köpfen.
Musik & Text: Sporrer
Mit Pfiff geht alles leichter
und nix is unerreichbar
waun Musi erklingt in an Raum
weu ollas is möglich im Traum
Ich wär so gerne Medium
Des warat a Entschädigung
Wär Pfeifen mein Metier
Wa ollas guat & sche!
Wenn ich Kunstpfeifer wär
Hätt ich ein Haus am Meer
Wär auf der ganzen Welt zuhaus
Das Herz wär nicht so schwer
Wenn ich Kunstpfeifer wär
Ach, wär ich nur Kunstpfeifer
das Glück wär nah & greifbar
und ich wär beliebt bei den Frauen
das Rampenlicht gibt Selbstvertrauen
Weil ich partout nicht pfeifen kann
Bleibt mir da nur noch mein Gesang
Weil auch mit Schmäh & Gfries
Kein Staat zu machen is
Wenn ich Kunstpfeifer wär
Hätt ich ein Haus am Meer
Wär auf der ganzen Welt zuhaus
und donnern würde der Applaus
Das Herz wär nicht so schwer
Wenn ich Kunstpfeifer wär
Mit Pfiff durchs Leben gehen
und nicht daneben stehen
Wenn ich Kunstpfeifer wär
Hätt ich ein Haus am Meer
und donnern würde der Applaus
Das Herz wär nicht so schwer
Wenn ich Kunstpfeifer wär
Musik & Text: Sporrer
An oidn Sandler kenn i vom Sehn.
Vurm Aufgang zur Schnellbahn tuat er meistens stehn.
Er grüßt immer freundlich, mi und a die Leit
und gfreit si wie narrisch, host a bisserl Zeit.
Er derzählt von seinem „Leben davor“
und wias kam, dass er olles verlor.
I gib eam a Münz'n und fahr ins Büro –
zuerst tief betroffen, dann dankbar und froh.
Des Glück, des is a Vogerl
und manchmal scheißts dich an.
Es fliagt davon und lasst sich Zeit,
bis wieder landen kann.
Solang stehst du im Regen
und hoffst auf Sonnenschein.
Derweil schifft dir das Pech, der Hund
ans rechte Hosenbein.
Do woa letzte Wochn a Mordstrum Trara:
A Pupperl mit an Pelzhuat schimpft mein Hawera
Sie kreischt in Oktaven: er mecht si geniern:
„Ollaweu rumsandeln und Tschik arretiern!“
Mein Sandler sagt mit an traurigem Blick:
„I bin a moi gschwumman in mein Glück!
A Haus und a Firma, a Frau und a Kind.
Des Schicksal des is gnädig, bis olles zerrinnt!“
Des Glück, des is a Vogerl...
Er schneuzt si ind Finger, hat Tränen im Aug:
„Mei Frau de is ma oposcht, shot ihr nimma taugt.
Mei Haus und die Firma, des hab ma verklopft.
Mei Frau und mei Kind: furt, owa recht gstopft.
I bin ogstürzt und fall immer no.
Scheiß auf dMille, mei Kind geht ma o!
A Becher vom Eduscho der gibt mir die Kroft
zum täglichen Aufstehn für an der nimmer hofft.“
Des Glückk, des is a Vogerl...
„Fuffzg Cent kost mei Essen, zMittag in der Gruft
und wauns Wetter schön is, schlof i aun der Luft.
Schau her da is a Büldl, von mein Madl ois Kind.
Seit fünfazwanzig Jahr scho hoff i, dass is find!
Bei der Schnellbahn red I mit de Leit,
zeig eana des Photo, wie dir heut.
Und hoff, dass do amoi ana mir dazöhlt:
„I glaub i kenn dei Madl!“ Des wa für mi die Welt!
Des Glück, des is a Vogerl...
Des Pupperl mitn Pelzhuat siechts Büldl und wird bloss.
Sie zittert und sie taumelt die Augen werd'n ihr noss.
Lahnt si an die Mauer hat gaunz wache Kniea
und sagt leise „Papa!“ dann wanan sie ois wia!
Lada Dada Dadada...
Derweil schifft dir das Pech, der Hund
ans rechte Hosenbein.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Des Leben is a Hund, a so a Mischling mit zottelige Hoa
schaut di an mit große Augn und mog Kinder, wirklich woa!
Apportiert recht gern a Stockerl mit goa reißerische Zähnt
und schaut liab aus – hab ich das schon erwähnt?
Des Leben is a Hund, es wü sei Papi am liebsten punktgenau
und du striegelst dich durchs Fö wie durchd Locken deiner Frau
Waun du kane host, des mocht nix, weu des Leben bleibt dir treu
doch beim Applaus – do wirds a bissl scheu
Des Leben is a Hund, es gibt dir ein Gefühl von Gott
doch der Teufl, der schloft nie und er woat scho am Schafott
Er hot mitgschriebn, er waß ollas, irgendwaun, do glaubst direkt,
dass auch hinter all dem Sehnen böses Spü dahintersteckt
weu: nochn Hochmut kommt der Fall
Des Leben is a Hund
Des Leben is a Hund, vasteht „Bei Fuß“ und „Sitz!“ und „Bleib!“ und „Fass!“
maunchmoi, waun da Wind si draht, wird des Leben furchtboa nass
Es hat eine lange Zunge, die es dir auch gerne zeigt
und einem Tanz – ist es nicht abgeneigt
Des Leben is a Hund, es gibt dir ein Gefühl von Gott
doch der Teufl, der schloft nie und er woat scho am Schafott
Er hot mitgschriebn, er waß ollas, irgendwaun, do glaubst direkt,
dass auch hinter all dem Sehnen böses Spü dahintersteckt
weu: nochn Hochmut kommt der Fall
Des Leben is a Hund
Es reißt de mit, es haut de zruck, man kaunn sogen: Olle Boot
is des Lebn wia a Taunz aufn bluatverschmierten Kot
Alles hat ein Ende, nur des Leben, des sogt: „Na!“
und drängt dich zum Äußerln gehn, daweu bist du längst scho la.
Des Leben is a Hund, es gibt dir ein Gefühl von Gott
doch der Teufl, der schloft nie und er woat scho am Schafott
Er hot mitgschriebn, er waß ollas, irgendwaun, do glaubst direkt,
dass auch hinter all dem Sehnen böses Spü dahintersteckt
weu: nochn Hochmut kommt der Fall
Des Leben is a Hund
Musik & Text: Sporrer
I hob den Brief ned gschriebn
es is die Memo picknbliebn
ich hab den Anruf nicht gemacht
Nie gfrogt um einen Tanz
nua zuagschaut bei der letzten Chance
ich bin alleine aufgewacht
Ich spür den Puls der Zeit
im bunten Reigen steh ich still
Des Leben, des i niemois glebt hob
ziagt leise Spurn und daun vorbei
an mir und i merk ned, dass gregnt hot
Zerscht pockts mi und daun lossts mi wieder los
Die Sehnsucht, sie ist maunchmoi grenzenlos
Famos die Woaheit, doch sie mocht di frei
I woa nie ganz bei dir
im echtn Lebn und am Papier
ich hab die Blumen nicht gekauft
Nie gfrogt um deine Hand
die Liebe ist ein weißes Band
wir habn den Jungen nicht getauft
Ich spür den Puls der Zeit
im blauen Regen steh ich still
Des Leben, des i niemois glebt hob
ziagt leise Spurn und daun vorbei
an mir und i merk ned, dass gregnt hot
Zerscht pockts mi und daun lossts mi wieder los
Die Sehnsucht, sie ist maunchmoi grenzenlos
Famos die Woaheit, doch sie mocht di frei
||: Ich spür den Puls der Zeit :||
Des Leben, des i niemois glebt hob
ziagt leise Spurn und daun vorbei
an mir und i merk ned, dass gregnt hot
Zerscht pockts mi und daun lossts mi wieder los
Die Sehnsucht, sie ist maunchmoi grenzenlos
Famos die Woaheit und sie mocht di frei
Die Woaheit is famos und mocht di frei
Musik & Text: Sporrer
In der Tiefe uns'res Landes, lauert no des oide Gift.
Und es träumt in dera Finstern, wie es woa im Tageslicht.
Träumt von seinen guten Tagen, hofft auf jene ferne Zeit
Wo die Ratzen wieder stark san und es hoit si scho bereit.
Des oide Gift (des oide Gift)
Und es mocht si schon bereit (des oide Gift)
Und des mocht wos mit de Leit.
In der Tiefe uns'rer Herzen, wissen wir, was wirklich zöhlt,
dass ma füreinander einstehn, gegn des Gift auf dera Wöd
Weu - ab und zu steigt es nach oben und probiert, was eine geht.
Und es zieht sich schnell zurück, wenn ihm wer entgegen steht.
Des oide Gift (des oide Gift)
Es probiert, was einegeht (des oide Gift)
Bis eam wer entgegensteht.
Und am Ende uns'rer Träume, steht sie da die neue Wöd.
Wo's kann Hass gibt und ka Hetze und der Mensch des is, was zöhlt!
Und des Gift, des suacht a Opfer und es findets aber nicht
Es verschwindet wie ein Albtraum, der vergeht im Tageslicht.
Des oide Gift (des oide Gift)
Leitln, i wa so bereit.
Des oide Gift (des oide Gift)
Und es kummt a neiche Zeit
Des oide Gift (des oide Gift)
des im Sonnenlicht zerrinnt (des oide Gift)
und a neiche Zeit beginnt -
und a neiche Zeit beginnt.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Wir haben gnua und von dem hab ma zvü
schlogn über die Strenge & schiaßn üwas Zü
bis des Wossa uns zum Halse steht
hin & weg: des wos zöht
Im overflow gspiast di söwa nimmermehr
und in all der Fülle stehst do und fühlst dich leer
bis du glaubst, es is ois nua a Schmäh
A Blick ins Kinderzimmer, wo de Klanan schlofn tan
a söwagschnitzta Josef unterm Weihnochtsbam
A Sockn, der wos dreckig is vom Sandburg-Baun am Strand
und vom Sommerregen a durchnässtes Gwand
In den kleinen Dingen wohnt des Glück auf dera Wöd
des wos braucht, des wos zöht
Wir schuan uns au und aneinand vorbei
irgendwann, da glaubst, der miassat a so sei
bis des Spiegelbüd an nimma gwöt
bitter schmeckt: des wos zöht
Ein understatement was zu sogn, dein Lebm
föhts aun Überzeugung, am Willn zum Aufrecht-Stehn
bist söwa der, der dir des Haxl stöt
du vergisst: des wos zöht
A Blick ins Kinderzimmer, wo de Klanan schlofn tan
a söwagschnitzta Josef unterm Weihnochtsbam
A Sockn, der wos dreckig is vom Sandburg-Baun am Strand
und vom Sommerregen a durchnässtes Gwand
In den kleinen Dingen wohnt des Glück auf dera Wöd
des wos braucht, des wos zöht
Reiß i zaum, bevors di irgendwann zerreißt
Du weißt söbst am besten, um wos geht
und wos zöht auf dera Wöd
A Blick ins Kinderzimmer, wo de Klanan schlofn tan
a söwagschnitzta Josef unterm Weihnochtsbam
A Sockn, der wos dreckig is vom Sandburg-Baun am Strand
und vom Sommerregen a durchnässtes Gwand
In den kleinen Dingen wohnt des Glück auf dera Wöd
des wos braucht, des wos zöht
Musik & Text: Sporrer
Die Welt steht vorm Abgrund und wir stehn danebn
Doch kümmert uns des scheinbar nicht
Noch kurz vor dem Ende genieß ma des Leb'n
Die Ignoranz steht uns im Gsicht.
Die letzten Tage der Menschheit sitz I im Kaffeehaus ums Eck
I rühr ganz entspannt mei Melange um und scher mi um ollas an Dreck.
Und foit um mi die ganze Welt z'samm, mei Zeitung, die les in no aus
Und auch wenn das jüngste Gericht kummt, bleib i sitzen und geh net hinaus.
Der Herrgott schaut fassungslos owe aufd Wöd
Sieben Tag lang hat er daran gwerkt
Fürn Mensch zählt heit gor nix mehr außer an Göd,
was sonst no passiert wird net gmerkt.
Die letzten Tage der Menschheit sitz i im Kaffeehaus ums Eck
I rühr ganz entspannt mei Melange um und scher mi um ollas an Dreck.
Und foit um mi die ganze Welt z'samm, mei Zeitung, die les in no aus
Und auch wenn das jüngste Gericht kummt, bleib i sitzen und geh net hinaus.
Die Wirtschaft woa wichtiger ois ois andre is
Die Rechnung wird am End bezohlt
Am Schluss erst sagt unserans, wanns öha is:
„I hob des doch ollas net gwollt“
Die letzten Tage der Menschheit sitz i im Kaffeehaus ums Eck
I rühr ganz entspannt mei Melange um und scher mi um ollas an Dreck.
Und foit um mi die ganze Welt z'samm, mei Zeitung, die les in no aus
Und auch wenn das jüngste Gericht kummt, bleib i sitzen und geh net hinaus.
Jetzt lassts doch die Welt, was selbst noch nicht waß,
wie alles was kummt, gschehen is,
einsam und verlassen und unpackbar haß
is alles nur öde und trist.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Neulich sitz ich da in meinem Beisl,
trink a Bier und dann geh i aufs Häusl.
I wosch ma die Händ und siech im Spiegel hinter mir
- und i gspia wie mir mei Blut gefriert -
Do steht der Herr QuiQui mit seiner Sensn
und i sag: „Heast Oida! Vua da Pensn?“
Drauf sogt er nur: „Und Gusch! Mei Bua, huach bitte amoi zua,
weu I muaß nach Bad Ischl fahrn auf Kur!
Deshalb brauch ich eine Stellvertretung
und des glei, weu i hab scho Verspätung!“
Druckt ma in die Hand, die Sensn und sei schwarzes Gwand,
vaschwindt und ich bin weiß ois wia die Wand.
Daham schau I die ZIB, gfrei mi am Lebm.
Wos I sich, geh bitte, derfs ned gebn!
I ziag mi au, nimm'd Sensn und I sag zu meiner Frau:
„I hoi man o gach Tschick, Baba und Tschau!“
Die Leberfette sind ned zuverlässig.
Der QuiQui bin heit i, i sog was gschicht.
Und bin vielleicht a bisserl nur gehässig,
fürn Donald mach i gern a Sonderschicht.
Dann fahren wir im Cabrio durch Dallas.
Da Orangenene und i san live dabei.
Ich hoffe nur, der Attentäter kann was -
und kurz drauf ist die Ausfahrt schon vorbei.
Und wenig später komme ich nach Hause.
Die Sensn stelle ich ins Zimmereck.
Im Fernsehn rennt seit Stunden ohne Pause:
Der QuiQui ramt die größten Gfraster weg!
Und am nächsten Tag seh ich im Osten
diesen Großmachtphantsien-Pfosten.
Und i denk bei mir „Mein allerliebster Vladimir,
heut wird dir die Rechnung präsentiert.
I hol die Sensn aus der Zimmereckn –
vorm Quiqui kannst du dich nicht verstecken.
I sag zur Frau: „Baba und Tschau und schau mi net so aun!
I kumm ja eh bald wieder irgendwaun!“
Die Zirrhose ist net zuverlässig.
Der QuiQui bin heit i, i sog was gschicht.
Und bin vielleicht a bisserl nur gehässig,
fürn Vladi mach i gern a Sonderschicht.
Im Metropol da sauf ma Sekt vom Feinsten.
Die Rooftop-Bar gibt uns a Mörder-Sicht.
Dann frage ich den Vladimir: „Was weinst denn?“
Der Kerl verliert darauf das Gleichgewicht.
Und wenig später komme ich nach Hause.
Die Sensn stelle ich ins Zimmereck.
Im Fernsehn rennt seit Tagen ohne Pause:
Der QuiQui ramt die größten Gfraster weg!
Ich überleg mir eine Todesliste –
Wer gehört denn sonst noch in die Kiste?
Und ich denk bei mir: „I glaub heut zahlst dafür!“
Die Sensn in da Eckn – du kannst dich nicht verstecken.
Selbst Corona war net zuverlässig.
Der QuiQui bin heit i, i sog was gschicht.
Und bin vielleicht a bisserl nur gehässig,
fürn Kärntner mach i gern a Sonderschicht.
Und beim Wandern singe ich mitn Herbert.
Kurz drauf ist der Kärntner a scho weg.
Weu i was, wie guat a wüda Bär hört.
Statt dem Gsangl schreit dem Bär sei Snack.
Manche lebn vü länger ois sie sollten.
„The good die young!“ sagt man in Engel-land.
Doch Herr QuiQui der holt si selbst die Oiten.
Ka Lebensuhr hat unbegrenzt an Sand.
Erschöpft am Abend sitze ich zu Hause.
Mei brave Sensn steht im Zimmereck.
Im Fernsehn rennt seit Wochen ohne Pause:
Herr QuiQui ramt die größten Gfraster weg.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Dinge, die kaputt gehn
hobm vülerlei Gestoit
Freunde, die für immer furt gehn
waun da Herr QuiQui sie hoit
Dinge, die an owafoin,
weu mas zu fest hoitna woin
bis ma's Gleichgewicht valiert
weu ma's ollweil ned kapiert
Dass Dinge, die kaputt gehn
kaputt gehen
Dinge, die kaputt gehen
kaputt gehen
Dinge, die zameaschan
hobn nie an festen Stand
Bis die Leute olle heaschaun
in deim Lieblingsrestaurant
Dinge, die an gnumma wean
zu de größtn Wunda ghean
eanare Vergänglichkeit dazua
leana muasst in eina Tour
Dass Dinge, die kaputt gehn
kaputt gehen
Dinge, die kaputt gehen
kaputt gehen
Wos is scho für immer?
Dinge gehn kaputt
kaputt
Ois im Leben hot sei Zeit
Dinge gehen kaputt
kaputt
Musik & Text: Sporrer
Du hast die Hackn verlorn und bist traurig deswegn.
I kann di verstehn, aber so ist des Leben.
Kumm mach da nix draus, weu so schlimm ist das nicht.
I hab ja no meine und fahr Sonderschicht.
Wenn wir des nur wolln, dann wer ma des packn,
I orbeit hoit mehr und Du suchst dir a Hackn.
Kumm schau net so traurig, es gibt schlimmare Sachen
I setz uns an Schuss und du kannst wieder lachen.
Und dann heb ma o, weu durt drüben is sche
für a Stund oder so tut uns niemand mehr weh!
Owa fliag net zu weit in den Himmel voll Glück
Weu je größer die Freid, desto schwerer findt man zurück.
Du findest ka Orbeit, du sagst, dass di goa nix mehr gfreit.
Geh sei net so traurig, wir san doch zu zweit.
I hab eh mein Job und verdien gnua für zwa.
Kumm nimm meine Hand, du bist net alla.
Und schau net so traurig, es gibt schlimmare Sachen
I setz uns an Schuss und du kannst wieder lachen.
Und dann heb ma o, weu durt oben is sche
für a Stund oder so tut uns niemand mehr weh.
Aber fliag net zu weit in den Himmel voll Glück
Weu je größer die Freid, desto schwerer findt man zurück.
Die Wohnung is koit, habn ka Göd mehr zum Lebn,
mei Job is valurn, oba so is des ebn.
Oft kummt nochn Pech noch ein Unglück daher.
Da kannst gar nix machen, dann wirds afoch schwer.
Kumm gimma dei Hand, weu mir gengan zu zweit
Durthin wos net koit ist, ka Leid weit und breit...
Und dann heb ma o, weu durt drüben is sche
Solang mia zwa da drübn san tut uns niemand mehr weh!
Und wir fliagn ganz weit in den Himmel voll Glück
Und wir finden die Freid, kummen nimmer zurück.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Manchmoi in da Nocht,
da lieg i wach und kann net schlafen.
Dabei bin i hundsmiad,
doch die Gedanken kommen afoch net zur Ruah.
Plötzlich is dann Tag
und i fall in a neiche Wochen
Fallt des irgendjemand auf,
wann I in da Hackn sitz hundsmiad und völlig zua?
Des leichte Lebn spülts net für mi,
weu I bin a Einzelschwimma.
I lach net über gfeulte Schmäh,
die uns der Chef dazöhlt.
So wie die andern Weh!
Wann dann die ganze Plattern lacht,
machts des ollas no vü schlimma,
weu der dann glaubt er is so guat
und wos a tuat is wöd.
Geh bitte, geh!
Des leichte Lebn spülts net für mi.
Und dann sitz I leise da,
I bin frustriert und fost am durchdrahn.
Alla i steck i'n Kopf in Sand
unds Popscherl hoit I eana brav in'd Höh.
Und dann bet I nur darum,
dass mi net olle andern durchzahn.
I moch die Augen zu
und hoff der Sturm der geht vorbei und's tuat net weh.
Des leichte Lebn spülts net für mi...
Abends gehen wir beide ham,
da Johnny Walker und a I.
Weu ganz allan dablos I's net,
de ganze Trottelchawerie.
De Ungustln de wachsen.
(Wie a fette) Eiterpustlkolonie!
Und kaum druckts amoi an aus,
dann steht der nächste scho parat glei visavis.
Des leichte Lebn spülts net für mi...
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Es gibt Toge, wo de gaunze Wöd am Kopf steht
maunche Tog, mei Freund, de gehn da bloß am Oasch
Waunn da Wind durchd Dächer pfeifft,
bis ka Hahn mehr danach kräht
stehst du do, plogst di o
Es gibt Toge, de san streichfähig wie du
Es gibt Toge, wo du glaubst, es is „Game Over!“
maunche Tog, mei Liaba, do geht afoch nix
Waunn da ollas owafoit,
bisd as nimma schultern kaunnst
raunzt a weng, losst as gehn
Es gibt Toge, de san streichfähig wie du
Maunchmoi werdn aus soichn Togn
Wochen, Monate & Joa
Stö da vor! Wirklich woa?
Und am End deines Lebens
stehst vergebens vorm Himmöstor
nebn a poa andre Noa
Owa aufmochn tuat kana,
weu hoit heute Sunntog is
Es gibt Toge, de gehn echt auf kane Kuahaut
maunche Tog im Leben san ned lebenswert
Waunn des Lebn an dir zerrt,
bis di irgendwaunn zerreißt
Scheißt dich an? Sei ein Mann!
Es gibt Toge, de san streichfähig wie du
Maunchmoi werdn aus soichn Togn
Wochen, Monate & Joa
Stö da vor! Wirklich woa?
Und am End deines Lebens
stehst vergebens vorm Himmöstor –
nebn a poa andre Noa
Owa aufmochn tuat kana,
weu hoit heute Sunntog is
Und am Ende legn die Kortn aufm Tisch
ois a Bluff und suns nix
Musik & Text: Sporrer
Es foaht da Wind durch deine Hoa
und des wos is & des, wos woa
hob deine Stimme no im Ohr
mir kummts wie gestern vor
Es ist Zeit.
Der Löwenzahn im Sommerwind
is wunschlos glücklich wiara Kind
weil wir so lange Pilger sind
bis ma nach Hause findt
Es ist Zeit.
Es ist Zeit.
Es ist Zeit, zu geh
Wenn die Zeit gekommen ist
dann ziag I meinen Huat und sag „Àde“.
Es foaht a Schifferl übers Meer
und schaukelt hin & schaukelt her
Manchmoi is an des Herzerl schwer
beladen oder leer
Es ist Zeit.
Es ist Zeit.
Es ist Zeit, den Wein zu lesen
anzustoßen, aufzugehn
bis die letzten Ahnungslosen
sich erkennen und verstehn.
Es ist Zeit.
Es ist Zeit, zu geh
Wenn die Zeit gekommen is
dann ziag I meinen Huat und sag „Àde“.
Es foaht da Wind durch deine Hoa
und des wos is & des, wos woa
hob deine Stimme no im Ohr
mir kummts wie gestern vor
Es ist Zeit.
Es ist Zeit.
Es ist Zeit, zu geh
Wenn die Zeit gekommen is
der Sand im Glas verronnen ist
verlorn und doch gewonnen ist
dann ziag I meinen Huat und sag „Àde“.
Musik & Text: Sporrer
Im Klassenzimmer gähnt die Lethargie
Aber des stört den Englischlehrer nie
Die Klasse schläft und der Profesor spricht
Das spielts in Deutsch bei Fräulein Sarah nicht.
Die Pause z'kurz und dann hört man sie schon
Stakkato von Stilletos auf Beton
Beim Mathelehrer kannst du tarockiern
Bei Fräulein Sarah derfst du Holzscheit kniean.
„Willst du nicht wieder einmal bleiben sitzen,
dann leck gefälligst meine Stiefelspitzen!
Dann lösch die Tafel gschwind mit deiner Boxer
sonst wird dein Zeugnis gleich noch paradoxer!“
In Lack und Leder so kummt sie daher
Und macht den Schülern gern das Leben schwer
Sie nennt sie „Maden!“ und sie schwingt die Peitsche
Und lehrt das Fürchten und sie lehrt das Deitsche!
Der Lateinlehrer korrigiert blassrot
Die Schularbeiten von der Sprache tot
Mit zarter Linie und auch liebevoller
als Fräuein Sahras roter Lammfellroller!
„Willst du nicht wieder einmal bleiben sitzen..."
Sie hat sie alle im Griff – Yeah!
Des gibt's normal auf keinem Schiff – Yeah!
Und jeder duckt sich und ist leis
Weil wie'd Sahara ist die Sarah heiß! Yeah!
Der Musiklehrer die Gitarre quält
doch jeder Schüler die Minuten zählt,
bisd Glockn läut und dann ists bald so weit
dann kummt die geile Lack und Lederzeit!
Alle sind brav und haben'd Händ' im Schoß
Es fragts euch alle „Wie macht die das bloß?“
Es liegt am Outfit Leutl, echt, kein Scheiß.
Ihr Ausschnitt geht vom Nabel zruck zum Steiß!
„Willst du nicht wieder einmal bleiben sitzen..."
Sie hat sie alle im Griff – Yeah!
Des gibt's normal auf keinem Schiff – Yeah!
Und jeder duckt sich und ist leis
Weil wie'd Sahara ist die Sarah heiß! Yeah!
„Willst du nicht wieder einmal bleiben sitzen..."
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Wenn du abends einsam bist
und kein Frauenmund dich küsst
Sei nicht traurig!
Steht das halbe Bett auch leer
Gummipuppe taugt nicht mehr
Sei nicht traurig!
Wennst dein Gulasch einsam isst
und noch immer Single bist
Sei nicht traurig!
Wenn du niemand hast zum Küssen,
derfst du noch im Stehen pissen!
Und bleibt die Hand auch unberingt,
is wuascht, waun man noch Knofel stinkt!
Freie Männer sind die Besten
sei's im Osten, sei's im Westen!
Sie gehn fort, entdecken Welten
gehen Jagen, Fischen, Zelten
Sie bezwingen die Gewalten
der Natur und auch mit Falten
werden sie nicht alt, nur besser
schärfer als ein Kuchlmesser.
Ja, seit vielen tausend Jahren
trotzen Männer den Gefahren.
Rülpsen, singen, führen Kriege
treiben Sport und feiern Siege.
Vergesse nur das Eine nicht,
ist die Moral von dera G'schicht:
Als Ehemann wirst du zum Knecht,
weil die im Bett hat immer Recht!
Ganz allein bei Kerzenschein
Du weinst in deinen Wein hinein
Sei nicht traurig!
Deine Wohnung steht vor Dreck
Niemand räumt die Wäsche weg
Sei nicht traurig!
Steht da noch der Osterbaum
winterwelk herum im Raum
Sei nicht traurig!
Solange du alleine bleibst,
ist's wurst wennst nach dem Wirtshaus speibst
Du kannst deiner Harley lauschen,
musst nicht gegen Kombi tauschen.
Freie Männer sind die Besten...
Weinst du alle Jahr am Tag,
seit dich keine Frau mehr mag
Sei nicht traurig!
Gehst alleine du spazier'n
Schaffst es nicht, s'Herz zu verliern
Sei nicht traurig!
Wennst kan Kuschelpartner hast,
Singlebörse Dauergast
Sei nicht traurig!
Freunde können dich besuchen,
rauchen, trinken und auch fluchen!
Hast du nur Jogginghosen an, dann stört des sicher kan daham!
Freie Männer sind die Besten...
Erst wenn man auf Knien liegt
und sich bis zur Null verbiegt,
darf man aus der Hose raus,
glaubt man ist der Boss im Haus.
Lässt sie einen schließlich ran
hat Frau an End die Hosen an.
Freie Männer sind die Besten...
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
I möchat so gern aufwochn
wia von an bösn Tram
zerst blinzeln und daun lochn
in mein Bett daham
Daun dreh I mi zur Seitn
und such nach deiner Haund
doch es san fremde Zeitn
in an fremdn Laund
I tädat so gern aufstehn
und mi gfrein aufn Tog
mei Bett mochn und rausgehn
auße ausm Sog
Ned nua von da Weitn
di sehn wie durch a Waund
es san fremde Zeitn
in an fremdn Laund
Den Mut haben aufzubrechn
gaunz ankommen daham
wos Not tut auszusprechn
ohne foische Scham
die Zeichen richtig deuten
gaunz ohne Unterpfaund
es san fremde Zeitn
in an fremdn Laund
I tarat so so gern aufbleibn
mit dir die gaunze Nocht
die bösn Geister austreibn
und gwinnan jede Schlocht
I hea die Glockn läutn
es steht die Wöd in Brand
es san fremde Zeitn
in an fremdn Laund
Musik & Text: Sporrer
Wir san jung, doch alt genug um zu verstehn,
wos do ogeht. So derfs jo ned weitergehn!
Wir san frei und unabhängig
und wir glauben, was wir sehen
Die Gedanken unanständig,
frech und vorlaut – ein Problem
für die Sesselkleber vom Establishment!
Und wir teilen unsern Glauben an die Zukunft
Wir ernten, was wir säen
Es kummt drauf an
mit jedem Schritt der Unterschied zu sein
den du gern sehen willst auf dieser Welt
A jeder Weg
beginnt mitn ersten Schritt, egal wie klein
A grünes Herz schlogt ned für Macht & Geld
Es is Freitog für die Zukunft
und die Zukunft, die ghört uns
Fridays For Future
Fridays For Future
Ohohohoh!
Ohohohoh!
Wir san jung und junggeblieben. Unser Liad
sing ma zaumman und vollkommen ungeniert
Wir san stolze Erdenbürger
und wir haben uns verbürgt
Und wir werden übermorgen
a no do stehn, engagiert
Und wir teilen unsern Glauben an die Zukunft
Wir ernten, was wir säen
Es kummt drauf an
mit jedem Schritt der Unterschied zu sein
den du gern sehen willst auf dieser Welt
A jeder Weg
beginnt mitn ersten Schritt, egal wie klein
A grünes Herz schlogt ned für Macht & Geld
Es is Freitog für die Zukunft
und die Zukunft, die ghört uns
Fridays For Future – Ohohohoh!
Fridays For Future – Ohohohoh!
Es is Freitog für die Zukunft
und die Zukunft, die ghört uns
Fridays For Future
Fridays For Future
Die Zukunft, die ghört uns
Musik & Text: Sporrer
Waun i ausn Fenster schau, wird ma's Herz so schwer
Weu I's do net dablasen kau, mog I nimma mehr!
Wann amoi wer redt mit mir - da in Fürstenfeld,
waß i genau, dass i nie wer' – so a Steirer, der nur böllt.
I hob woin mei Glick probier'n, woa bei A-T-V
Hab glaubt, I kann mi saniern bei „Bäuerin suacht Mann“.
Daun g'hert mia a Gutsbesitz, hob d'Toschen voller Geld
Nie mehr hackl bis I schwitz – owa grausam is de Wöld.
Umma fünfe geht's in Stoi,
wo i Kuamüch melken soi.
Gspia die Finger nimmer mehr
Manchmoi pasierts, dass i a rär!
Doch die Bäuerin is tough,
da steh i nur auf der Saf.
Am liabsten hauert i ois hi,
doch sie is kräftiger ois i.
Den Rest vom Tag muas i aufs Feld.
Da hülft ka Jammern, weu mei Kreuz si meld'
Kernö und Schücha san zum Speibn –
A Brünnerstraßler warat fein!
Oh, I will wieder z'ruck,
I werd do no verruckt!
I bin so wia i bin,
bitte lassts mi z'ruck nach Wien!
Da liegt mir zvü Landschaft rum,
statt Cannabis raucht ma Basilikum
und alle lebn so furchtbar gsund –
ohne mei Tschik geh i vurd Hund.
Do steh i letztens in da Gruabm.
Bei einem Pupperl bin i gamsig wurn!
Am Bauernhof nur Einheitsbrei,
dass'd glaubst, dei Leb'n is scho vorbei.
Auf amoi spür i einen Tritt
von hinten schmerzhaft voll in meinen Schritt.
Mei Bäuerin steht wie a Bam
und sagt: „Gegessen wird daham!“
Oh, I will wieder z'ruck,
I werd do no verruckt!
I bin so wia i bin,
bitte lassts mi z'ruck nach Wien!
Ka Austria und ka Rapid.
Nur der SC, den keiner liebt!
Ka Ottakringer gibt es hier –
des Puntigamer ist ka Bier.
I brauch ka Therme, brauch ka Tracht.
I wü a furtgehn kennan in da Nacht!
Bitte lassts mi wieder ham.
Sunst häng i boid vom nächsten Bam!
Oh, I will wieder z'ruck,
I werd do no verruckt!
I bin so wia i bin,
bitte lassts mi z'ruck nach Wien!
Oh, I will wieder z'ruck,
I werd do no verruckt!
I bin so wia i bin,
bitte lassts mi z'ruck nach Wien!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Du host Fliagl, waun du lochst
weust mi fraglos sprachlos mochst
bin i aufghobn bei dir so
wia a ozeanblauer Tropfn Tau im Sommer
Du bist Ollas und noch mehr
ich verzicht auf Gegenwehr
bis die Sorgen sich verlaufen und vergehn
Wos uns ausmocht, wer mir san,
hoit uns woch aufd Nocht im Tram
Und der Obschied foit ma schwer,
unser Liad versinkt im Meer
Ollas dreht sich auf der Welt
um an Glauben, der uns hält
der uns trägt und hält, was er verspricht
Glaubst du nicht?
Glaubst du nicht?
Du host Recht, selbst waun du schweigst
deinen Kopf zur Seite neigst
spür ich deine Hand auf meiner
wia den Sonnenstrahl am letzten Tag im Sommer
Du sogst „Jo!“ zu meinem Flehn
kannst de Unschuld in mir sehn
bleibst bei mir, waun a der letzte Ton verklingt
Wos uns ausmocht, wer mir san,
hoit uns woch aufd Nocht im Tram
Und der Obschied foit ma schwer,
unser Liad versinkt im Meer
Ollas dreht sich auf der Welt
um an Glauben, der uns hält
der uns trägt und der auch hält, was er verspricht
Glaubst du nicht?
Glaubst du nicht?
||: Glaubst du nicht, wir machen Fehler
und wir machens wieder gut?
Was die Welt zusammenhält
ist der Glaube, der auch hält, was er verspricht :||
Wos uns ausmocht, wer mir san,
hoit uns woch aufd Nocht im Tram
Und der Obschied foit ma schwer,
unser Liad versinkt im Meer
Ollas dreht sich auf der Welt
um an Glauben, der uns hält
der uns trägt und der hält, was er verspricht
Glaubst du nicht?
Glaubst du nicht?
Musik & Text: Sporrer
A: „Heast Oida, soi da wos sogn?
Do woa i gestern Nocht furt...
Du waßt, I brauch kane Drogn! Owa durt, an dem Urt
haumma wos graucht... Glaubst du, is des gsund?“
B: „I man's mit dir nur ehrlich – mir scheint:
Du pflegst den foischn Umgaung, mei Freind!
Wüst du meine Meinung wissen?
Hobn's ins Hirn dir eineg'schissn?
Denk doch aun dein Bacchelor, Deppata!“
A: "Du, owa, du! Owa du, du - owa:
I kenn do wen, der hot, der hot do wen kennt,
der braucht, der raucht des ois Medikament!
Bist scheißdrauf, wirst boid wieder rund!
Glaubst du, is des gsund?“
A: „Glaubst du, is des gsund?“
Alle: „Na, na, des glaub I ned!“
A:„Glaubst du, is des gsund?“
Alle: „Na, na, des glaub I ned!“
A: „Glaubst du, is es z'spät, wenn I mei Leb'n ändern tät...“
Alle: „Wenn, dann besser gestern ois muag'n, weu heit
san scho vüle Leit am deppat Red'n g'stuab'n!
Grob, Grob, Grob da dei Gruabn!
Grob! Grob! Grob, Grob,
Grob da dei Gruabn!“
A: „Vom Gusta, muass I da derzähln:
De Klane vom Mezzanin...
Die tät ma in da Sammlung fehln –
hübsches Kinn und ihr Hin-
-tern exzellent! Glaubst du, is des gsund?“
B: „Waun I di redn hea, glaub ich fast,
du bist ein alter Scheißpederast!
Ois dei Freind: Loss geh, des Kind!
Ob dei Frau so sche des find't?
Wüst du deinen Status hier gach verliern?“
A: „Du, owa, du! Owa du, du - owa:
I kenn do wen, der hoit sie a Kotz
dem fortgeschrittnen Alter zum Trotz!
Weu junge Liebe, die hält jung!
Glaubst du, is des gsund?"
A: „Glaubst du, is des gsund?“
Alle: „Na, na, des glaub I ned!“...
A: „Echt jetza, check da des aus? Geil woa's, auf da Automess!
Und I woat nua auf mei Chance
– dass ma mi – hinter des Steuer lässt...
Tempo ois Kur – Glaubst du, is des gsund?“
B: „BMW, Audi & Mercedes Benz...
Die Scheiß-Vertreter san doch keine friends!
Ein gutgemeinter Rat: Pass auf und lass die Finger von dem Kauf!
Es hot scho manchn neichen Wog'n
gegn d'Eichen trogn & daun kummt da Leichnwog'n!“
A: „Du, owa, du! Owa du, du - owa:
I kenn do wen, der sogt: Hier in Österreich
kaunst scheiß'n geh'n mit de Hundertdreiß'g!
Zwahundertvierz'g KM die Stund... Glaubst du, is des gsund?
A: „Glaubst du, is des gsund?“ Alle: „Na, na, des glaub I ned!“...
Alle: ||: Hallelujah – er woa so a guata...
Hallelujah – so a herzensguata... :|| Mensch.
Alle: „Glaubst du, is des gsund?“
Musik & Text: Sporrer
Manche Tage san ned bunt
und der Himmö is ned blau
ned nur spät zur Obendstund
schleierhaft getönt in grau
Und des grau ziagt seine Kreise
ausn Kopf ind Welt hinaus
einmal laut und einmal leise
hot a Forbkleks daun ka Chance
Owa:
Grau is ka Forb ned – Nanana Nananananana
Und des Lebn ned imma nice!
Grau is ka Forb ned - Nanana, Nananananana!
So mochst du kan ersten Preis
Bei der großen Weltausstellung
bist du bloß a Fehlermeldung
in an tristen Smoking in schwoaz auf weiß
Wo des Outfit ollas is
Schau dazua, dass'd net vergiß nicht - is jo woa:
Grau is ka Forb ned
Und die Nächte dauern lang
rosarot is ewig her
von da Stroßn der Gesang
is a Persiflage, ned mehr
Manches Mal sind deine Schmerzen
bittersüß und riesengroß
und erdrückend kleine Terzen
tanzen wild im Kopf drauf los
Owa:
Grau is ka Forb ned – Nanana, Nananananana!
Und des Lebn ned imma nice!
Grau is ka Forb ned – Nanana Nananananana
So mochst du kan ersten Preis
Bei der großen Weltausstellung
bist du bloß a Fehlermeldung
in an tristen Smoking in schwoaz auf weiß
Wo des Outfit ollas is
Schau dazua, dass'd net vergiß nicht, is ja woa:
Grau is ka Forb ned
RGB & des sonore
CMYK san wirklich grandios
weu des Lebn is ausgeschmückt
ein entzückter Todesstoß
Weu:
Grau is ka Forb ned – und des Lebn ned imma nice!
Grau is ka Forb ned – So mochst du kan ersten Preis
Bei der großen Weltausstellung
bist du bloß a Fehlermeldung
in an tristen Smoking in schwoaz auf weiß
Wo des Outfit ollas is
Schau dazua, dass'd net vergißt - is jo woa:
Grau is ka Forb ned
Grau is ka Forb ned
Musik & Text: Sporrer
Da Gustl is a Musikant,
der bei de Wirtn singt
is in da ganzn Stadt bekannt,
auch dass er gern was trinkt
er hot an Schmäh, a guate Stimm
und a a Mörder-Gfüh,
a Musi, wos in dHerzen dringt
grod wia sei Pfeifenspü.
Da Gustl steht erst obends auf
und is dann schnell bereit
Dann spült er ind Lokale auf
und macht den Leit a Freid.
Er singt bis zum Sankt Nimmerlein
und trocken wird der Hois
Doch so ein Gumpoldskirchner Wein
saniert eam wieder ois.
Geh Gustl, moch no amoi!
Geh Gustl, loch no amoi!
Geh Gustl, sei so gut und sing no ans fia mi!
Da Gustl trinkt no amoi,
da Gustl singt no amoi.
Da Gustl is so guat und legt a Gstanzl hi.
Do kummt da schworze Mann ind Stodt,
obwohl eam kana eiglodnt hat.
Und jeder Mensch, den er berührt,
wird boid drauf zu de Pestgruabn gführt.
Die Toten liegn im Rinnseu rum,
die Fuhrknecht nehmens mit
Die Lebenden, de werden stumm
und gehn vors Haus kann Schritt.
Da Gustl sitzt alla beim Wirt,
die Stadt is totenstü.
Er grübelt laung, trinkt und sinniert,
dann waß er, wos a wü.
So ziagt er durch die ganze Stadt
und singt die hoibe Nocht.
Grod woa de Stimmung no marod
wird hinterd Fenster glocht.
Da schworze Mann ist sein Gesell
und schaut dem Gustl zua.
Bis dieser taumelt und auch fällt,
dann is auch wieder Ruah.
Geh Gustl, moch no amoi...
A Fuhrknecht führt eam vur de Stadt
und schmeißt eam in de Gruabn.
wocht auf mitn Fetzn, den a hot
und war vor Schreck fost gstuabn.
Die toten Augen schaun eam an
und stumme Stimmen flehn:
„Geh Gustl, sei ein Ehrenmann,
spü auf, daun woi ma gehn!“
Man hört eam bis ind Stadt hinein,
er is in Form wie nie.
Es foin eam tausend Lieder ein
ois Abschiedsmelodie.
Da schworze Mann ist gaunz entzückt,
bis'd Fuhrknecht kummen tan.
Holn Gustl vo de Totn z'rück
und fian eam wieda ham.
Geh Gustl, moch no amoi...
Da schworze Mann valosst de Stadt,
in de eam kana einglodnt hat.
Vom Kahlenberg schaut er auf Wien
und ruaft: „Sing, lieber Augustin!“
Musik & Text: Sporrer
Des Leben is a Rollacoaster-Ride
es geht auf und o, noch links und rechts
Richtung Unendlichkeit
Des Leben is a gutgemeinter
Scherz und kana locht
bis ma si's in da Eckn
bei an Wirtn gmiatlich mocht
Owa richtig guat schmeckts nua,
waumma aunstoßn auf di!
I da in die Augen schau und sog:
„Der nächste geht auf mi!“
Hoit mi fest, waun i mi söwa nimma gspia
Hoit mi auf, waun I mi aufmach und mi in mir söbst valia
Hoit mi an, zu sogn: „Zsaumann samma zwa!“
Hoit mi zruck, weu i möcht do bleibm,
nur i schoff des ned alla,
Waun i mit mir söwa ring –
und geh i a in die Knia
Hoit zu mir
Des Leben spüts ned nur in Full-HD
es verzerrt die Sicht, es schreit noch mehr
und tuat beizeiten weh
Am Leben sein heißt letzten Endes:
sich in Spiegel schaun
bis ma si söbst erkennt und lernt,
si söwa zu vertraun
Owa wirklich echt is nua,
anders schaff ich's nicht ins Ziel
waunst a backstage zu mir stehst
und ma sogst: „This is for real“
Hoit mi fest, waun i mi söwa nimma gspia
Hoit mi auf, waun i mi aufmach und mi in mir söbst valia
Hoit mi an, zu sogn: „Zsaumann samma zwa!“
Hoit mi zruck, weu i möcht do bleibm,
nur i schoff des ned alla,
Waun i mit mir söwa ring –
und geh i a in die Knia
Hoit zu mir
Bitte, hoit zu mir
Die Luft is dünn do oben
und des Lebn a Drahtseilakt
Es is a leiser Tango,
den wos spüt im Walzertakt
A Partitur aus Wahnsinn und Genie
Melange aus roher Wollust und Magie
Es is im Leben ollas
eine Frage von Balance
Schenk mir nur einen Blick,
Schenk mir den letzten Taunz
Und hoit mi, hoit mi
Hoit mi fest, waun i mi söwa nimma gspia
Hoit mi auf, waun i mi aufmach und mi in mir söbst valia
Hoit mi an,zu sogn: „Zsaumann samma zwa!“
Hoit mi zruck, weu i möcht do bleibm,
nur i schoff des ned alla,
Waun i mit mir söwa ring –
und geh i a in die Knia
Hoit zu mir
Bitte, hoit zu mir
I sog leise: Bitte, hoit zu mir
Musik & Text: Sporrer
Da Thomas is a herznsguata, gscheita Mensch.
Da Tom war ein Mann von Wöd.
A feiner Herr aus England, der a des beim Namen nennt,
worans in dieser Wöd hapert, wos föht!
Er sogt: Der Mensch is a Gewohnheitstier
und für gewöhnlich versteht a si ned guat
mit seinesgleichen, b'sundas wauna glaubt
dass eam ana seinen Vorteil raubt
Der Mensch ist des Menschen Wolf, wirklich woah!
Er beißt, knurrt di an und zwickt.
Am End steigt dabei a Menschnsö empoa,
weu meist bricht's an dabei's Genick.
Da Thomas, woa a englishman und Philosoph
aus gaunz feinem Holz geschnitzt
So mancher fand eam leiwand, doch der Adel mit an Hof
der woa auf seinen Tod scho ärger spitz!
Er sogt: Der Mensch, die Sau, die fightet nua
aus purer Freude am Wettkampf, owa wia!
Is er ned Hero und der Superstar
fühlt er sich erbärmlich und alla
Der Mensch ist des Menschen Wolf, meina Sö!
Er beißt, knurrt di an und zwickt.
Am End steigt dabei a Engerl in die Höh,
weu meist bricht's an dabei's Genick.
||: homo homini lupus –
des geht in an jedn kopf hinein
i hobs scho imma gsogt, doch der Thomas Hobbes -
der Thomas sogts vü schena in latein :||
Der Mensch ist des Menschen Wolf, wirklich woah!
Er beißt, knurrt di an und zwickt.
Am End steigt dabei a Menschnsö empoa,
weu meist bricht's an dabei's Genick.
Musik & Text: Sporrer
Host scho ghert? Host scho, host scho ghert? Host?
Host scho ghert? Host scho? Host?
Host an pick'n? Na, mei liaba!
Leg amoi dei mobile weg!
Ohne Navi, na, da irrt a
umadumm, des is ka Dreck!
Und ka Post bleibt ungelesen –
Hauptsoch, dass ma nix versammt
unsa Sproch is am verwesen,
wuascht ob Mama oder Trump
Leg dei mobile weg!
Im Hashtag-Hype und Twitter-Wahn
wirds 1st life an die Wand gefahrn
Die Storyline auf instagram
is peinlich wie nur wos, I man:
Es is höchste Eisenbahn! I sog –
Thanks for not sharing – I geh offline
Spoa da's Fingern, I don't care
Ghoit da deinen shit – I bin offline
und I kimm a nimmermehr
Schleich di mit dein Selfie-Stick,
dei Twitter-Quickie is a Augenauswischerei
Leg dei mobile weg und moch di frei!
I geh offline! I geh, I geh off-line!
Host scho ghert? Host scho, host scho ghert? Host?
Host scho ghert? Host scho? Host?
Host du wirklich glaubt, des Leben
besteht nur aus Dopamin?
Wo se Junkies Jaukerl geben,
wischst du fröhlich vor dich hin!
Und der Newsfeed, der is wichtig –
schließlich gibt's do orge pix
Geile Scheiße mocht an süchtig,
Zeitverschwendung und sonst nix
Leg dei mobile weg! Tua es jetzt!
Im Hashtag-Hype und Twitter-Wahn
wirds 1st life an die Wand gefahrn
Die facebook-Freund tan einedrah'n,
san aufgsetzt hipp, pseudo-urban
Es is höchste Eisenbahn! I sog –
Thanks for not sharing – I geh offline
Spoa da's Fingern, I don't care
Ghoit da deinen shit – I bin offline
und I kimm a nimmermehr
Schleich di mit dein Selfie-Stick,
dei Twitter-Quickie is a Augenauswischerei
Leg dei mobile weg und moch di frei!
I geh offline! I geh, I geh off-line!
I geh offline! I geh, I geh off-line!
Musik & Text: Sporrer
I hob so a Sehnsucht noch da Weite und noch mehr
noch afoch Unfug mochn & darüber lochn
grod heute is hoib volle Glas hoib leer
Es brennt mir auf der Seele
und ich stehle mich davon
Ich find die Worte nicht
I hob so a Sehnsucht nochm Leben söbst
und I wü dabei mehr ois überlebn
Richtung Gipfel strebn, frei sein wia ois Kind
Die Fallhöhe erlebn und den Gegenwind
I wü ollas und a olles gebn
I hob so a Sehnsucht nochm Lebn
I hob so a Sehnsucht noch da Woaheit ohne Taunz
I wü mi gehen lossn, daham sein auf der Stroßn
und waun I daun wo aunkumm – bitte gaunz
Es liegt mir auf der Zunge
Und der Lungenzug fährt ab
Ich find die Worte nicht
I hob so a Sehnsucht nochm Leben söbst
und I wü dabei mehr ois überlebn
Richtung Gipfel strebn, frei sein wiara Kind
Die Fallhöhe erlebn und den Gegenwind
I wü ollas und a olles gebn
I hob so a Sehnsucht nochm Lebn
Es brennt
Es brennt
I hob so a Sehnsucht nochm Leben söbst
und I wü dabei mehr ois überlebn
I wü ollas und a olles gebn
I hob so a Sehnsucht nochm Leben
Musik & Text: Sporrer
Waun du A sogst, manst du B
Waunst as Ernst manst – glaub i,
du kummst mit an Schmäh
Jo, wirklich woa!
Zerscht is ois aus, daun woa ois zspät
Stott zu mochn – hauma
vü zlaung drüber gredt
Geh, wirklich woa!
Und mei Aungst, dass i di verlier
is wia a Fliaga aus Papier
schiaßt üwas Zü und iagendwia hob i im Gspia
Waun I ans waß
I waß ned vü, owa des waß i dafia genau:
I wea niemois aus dir schlau
I wea niemois schlau aus dir
Mia zwa san wie Yin & Yang
Mia ghean zaum wie Sonnen-
Auf- und Untergang
Und des is woa!
Hob deine Kanten fuachtboa gern,
kaunst a lochn – daweu
is da fost zum Rean
Des find i stoak!
Und mei Aungst, dass i di verlier
is wia a Fliaga aus Papier
schiaßt üwas Zü und iagendwia hob i im Gspia
Waun I ans waß
I waß ned vü, owa des waß i dafia genau:
I wea niemois aus dir schlau
I wea niemois schlau aus dir
Wia ziagn uns an und wieder aus
Wia san im Kopf und Bauch zu Haus
Stehn vua an Stopschüd, lesen „Go!“
Des Leben is a geile Show!
Und mei Aungst, dass i di verlier
is wia a Fliaga aus Papier
schiaßt üwas Zü und iagendwia hob i im Gspia
Waun I ans waß
I waß ned vü, owa des waß i dafia genau:
I wea niemois aus dir schlau
I wea niemois schlau aus dir
Musik & Text: Sporrer
Es stand der Mensch im Vordergrund
Ein Hoch aufs Lebn, Hauptsoche bunt
Es woa a Land der Gegensätze
und Gegensatz war auch okay
Keine Lager, keine Hetze –
weil die Menschen sich vasteh!
Ich vermisse dieses Land
Es woa a Chance für jeden do
Gemeinsam, kana putzt si o
Egal ob Männer, Frauen, Kinder –
die Menschlichkeit hat immer Recht
Anders-Sein macht keine Sünder,
weder Herkunft noch Geschlecht!
Ich vermisse dieses Land
Ich wär gern länger dortgeblieben
doch es hat mich fortgetrieben
Jede Welle spült meine Sehnsucht an den Strand
Ich vermisse dieses Land
Es woan am Ende olle gleich
A jeder zöht, oam oder reich
Es woa a Land der Widersprüche
und Widerspruch woa a erlaubt
Freundschaft ging nicht in die Brüche,
waun ma ned des söwe glaubt!
Ich vermisse dieses Land
Ich wär gern länger dortgeblieben
doch es hat mich fortgetrieben
Immer wieder baun meine Hoffnungen auf Sand
Ich vermisse dieses Land
Nächstenliebe, Menschlichkeit
einspruchslos zu jeder Zeit
freie Rede & Diskurs als höchstes Gut
Kein Rassenwahn und auch kein böses Blut
Ich wär gern länger dortgeblieben
doch es hat mich fortgetrieben
Jede Welle spült meine Sehnsucht an den Strand
Ich vermisse dieses Land
Ich vermisse dieses Land
Musik & Text: Sporrer
In der Stadt Wien, am Graben
dem freundlichen Gesicht
Im Untergehn der Farben
den Blicken andrer Frauen – such ich dich
Im Norden & im Süden
wo Ost & West sich trifft
Im Kommen, im Verblühen
den Körpern andrer Frauen – such ich dich
Von Kopf bis Fuß – In allen Frauen such ich dich
Mit Haut & Haar – In allen Frauen such ich dich
Im Autobus, beim Autofahrn
In der Nacht, im Schatten & im Licht
Oh, in allen Frauen such ich dich
In immergrünen Wiesen
den Zeilen vom Gedicht
Im Glücksfall & in Krisen
den Händen andrer Frauen – such ich dich
Von Kopf bis Fuß – In allen Frauen such ich dich
Mit Haut & Haar – In allen Frauen such ich dich
Im Autobus, beim Autofahrn
In der Nacht, im Schatten & im Licht
Oh, in allen Frauen such ich dich
Soweit mich meine Beine tragen
durch die weite Welt
bist es du, die ich such
bist es du, die mir fehlt
Das Herz wird für die Liebe schlagen
gefühlt aus tiefster Brust
weil ich es will
weil ich es muss
Von Kopf bis Fuß
Mit Haut & Haar
bin ich verliebt
in dein Augenpaar
Von Kopf bis Fuß – In allen Frauen such ich dich
Mit Haut & Haar – In allen Frauen such ich dich
Im Autobus, beim Autofahrn
In der Nacht, im Schatten & im Licht
Oh, in allen Frauen such ich dich
Musik & Text: Sporrer
Haben Sie sich auch schon mal gefragt:
Was meint sie bloß?
Dann hören Sie JETZT genau hin:
Und wenn sie „Ja“ sagt, dann meint sie „Nein“
Und wenn sie „Nein“ sagt – Na,dann soll es halt nicht sein
Denn was sie meint, weiß nur der liebe Gott allein
Das ist nicht fein – aber das ist nun einmal so.
Und schallt ein „Gleich“ durch eine Badezimmer-Tür
Dann sag „Okay, Schatz“, denn sie kann ja nichts dafür
Denn eine Dame geht nun mal gestyled nur aus dem Haus
Applaus, Applaus – doch davor geht sie noch aufs Klo.
„Ja“, „Nein“ –
das ist nun mal verwirrend
und dann und wann
ist das auch irre irreführend
Denn was sie sagt und will ist manchmal
das genaue Gegenteil
Das klingt zwar steil –
aber das ist nun einmal so
Und wenn sie „Nein“ sagt, dann meint sie „Ja“
Und wenn sie „Ja“ sagt, mach besser kein Trara
Denn was sie will, das hinterfrage besser nicht
Wie ein Gedicht – das sich nicht reimt, Holladrio!
„Ja“, „Nein“ –
das ist nun mal verwirrend
und dann und wann
ist das auch irre irreführend
Denn was sie sagt und will ist manchmal
das genaue Gegenteil
Das klingt zwar steil –
aber das ist nun einmal so
Ein „Ist okay, Schatz“ sprengt die Skala der Gefahr
Dann ist das Gegenteil gemeint – und das ist wahr
Die Damenwelt sagt damit: „Ich bin so enttäuscht von dir!“
Du bist verwirrt, fühlst dich entmannt, so oder so!
„Ja“ und „Nein“ –
das ist und bleibt verwirrend
und dann und wann
ist das auch irre irreführend
Denn was sie sagt und will ist manchmal
das genaue Gegenteil
Das klingt zwar steil –
aber das ist nun einmal so
Musik & Text: Sporrer
„Meiner Söh, heast! Jesas, na!“,
sogt d'Irmi vo da 2ra Stiagn,
„kunntast die wenigstens fia mi amoi rasiern?“
zu ihrem Fraunz, owa du, waunst
du glaubst, des juckt den Franzi schon,
sog I da: Na, der bleibt die Ruhe in Person!
I nimm eam zua Seitn und sog eam: „Heast du
bist mei Höd!“ Darauf verrot er mir sein Clue: (2, 3, 4!)
„Jo, eh!“ er sagt zu mir: „Jo, eh!
Manchmoi is des Lebn leiwand
und manchmoi nix ois Bahö!“
„Jo, eh!“ er sagt zu mir: „Jo, eh!
Weu des Lebn is wia a Maibaum,
krumm und sinnlos, owa sche!“ („Bravo, Fraunz!“)
Es is Freitag und mei Uhr,
die zeigt scho laungsaum auf weekend,
do kummt da Chef mit ana Deadline einegrennt.
Es hebt die Hand da Praktikant
und sogt - er mocht des, owa gern!
Jedoch schon wenig später is eam fost zum Rean
I nimm eam zua Seitn und sog eam: „Du Depp!
Ich verrat dir trotzdem ein Geheimrezept!“
„Jo, eh!“ I sog zu eam: „Jo, eh!
Manchmoi is des Lebn leiwand
und manchmoi nix ois Bahö!“
„Jo, eh!“ I sog zu eam: „Jo, eh!
Weu des Lebn is wia a Maibaum,
krumm und sinnlos, owa sche!“
Butterweich, am Sonntag Morgn
kumm i ham um viertel vier,steht's Weiberl grimmig mit an Besn in da Tür.
Und Sie sagt drauf: „Depperter auf –
gepasst, was'd für a Ausred bringst,
weu i di sunstn hau, bis'd ois bereust und springst!“
I nimm sie zua Seitn und sog „Mausi du
bist mei Wöd!“ Dann küss ich sie und sie gibt Ruh!
„Jo, eh!“ I sag zu ihr: „Jo, eh!
Manchmoi is des Lebn leiwand
und manchmoi nix ois Bahö!“
„Jo, eh!“ I sag zu ihr: „Jo, eh!
Weu des Lebn is wia a Maibaum,
krumm und sinnlos, owa sche!“
Am Beschwerdetelefon
falle ich seit Stunden schon
in die Endlos-Warteschleifen-Depression.
Fast verlier ich den Verstand:
weu die Stimm vom Praktikant
sagt: „Ich mach jetzt Schluss und schalt sie gleich auf Band!“
Mein Protest erstickt ein Rat,
mehr als brauchbar - in der Tat
den verwendet man im Job und auch privat: (2, 3, 4!)
„Jo, eh!“ da hilft nur ein: „Jo, eh!
Manchmoi is des Lebn leiwand
und manchmoi nix ois Bahö!“
„Jo, eh!“ am besten hilft: „Jo, eh!
Weu des Lebn is wia a Maibaum,
krumm und sinnlos, owa sche!“
Weu des Lebn is wia a Maibaum,
krumm und sinnlos, owa sche!“
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
„Guten Morgen, GrüßiGott,
haubn'S no gschlofa, sapperlott?
Daweu ist Sunntog und scho hoiba 9...
Diaf ma eini in die Stuabn?
S'Pumpern? Des woarn meine Buabn.
Speziell der eine tritt a Tür gern ein.
Weu ma waß jo ned, wos kummt,
des is unser Schäferhund,
keine Sorge, hean'S, wir bleibn eh nur a Stund
Mia san do, weu – wissen'S eh:
Ghert des Ihna? CBD?!?
Haubn'S legal kauft? Gengan'S,
hean'S ma auf mitn Schmäh!
(Zwo, drei, vier:)
Jo, mir san do!
wegn da Hausdurchsuchung wa's
Den Laptop nehma Eana o
und des smartphone, weu ein Spaß
is a Aumtshandlung mitnichten,
do – schaun'S her – is da Bescheid
a recht a Freud draun haub'n a wir ned,
bsonders ned am Tog des Herrn
Wir empfehlen: Tun'S die Aumtshandlung ned störn.
Sogn'S, wo haubn'S de Pfeiffn her?
Tuan'S ned keiffen, bitte sehr!
Weu schließlich tun auch wir nur unsre Pflicht.
Waun worn Se in Amsterdam?
1 und 1 zöh ma uns zam.
Des Protokoll bekumman'S vom Gericht
Wissen'S eh, in diesem Land,
do passiert scho ollerhaund!
und manch ein Berufstand hot an schweren Staund
Ausredn tuan'S se bittschä spoarn,
nehmen Sie uns nicht aufs Korn,
Mei Spezi lodt sunst ei zum Schlittenfoan!
(Zwo, drei, vier:)
Jo, mir san do...
Hausdurchsuchung: Ans, zwa, drei!
Dochstui, Kölla – ois dabei!
Gemma, Burschn, Pock ma zaum!
Sie woan sehr ko(o)perativ.
Leppi, Handy? Kaunns ned sogn,
des mocht da Forensic-Chief.
Zwa, drei Wochen, hoibes Joa
Bsonders, weu heit Sunntog is
Tan'S ned klogn, olles kloa?!
Schenan Tog no, jedenfois – Sie hörn von uns:
Jo, mir san do...“
Musik & Text: Sporrer
Waun ana konversieren kaun, dassd nua so schaust
weu du redst nua so gschert daher
a andre Meinung, die parierst mit deiner Faust
Hier kommt die Lösung, bitte sehr!
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Ba – Du Ba, ba Du, Du – Ah
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Ba – Du Ba, ba Du, Du - Ah
Waun ana vü leiwanda zeichna kaun ois du
weu du host afoch ka Geduid
und a de Phantasie a Manko is dazu
wer's jetzt ned schnoit is söwa Schuid!
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Ba – Du Ba, ba Du, Du – Ah
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Ba – Du Ba, ba Du, Du - Ah
Waun ana vü mehr funny facts am Kastn hot
weu du gaunz afoch goa nix waßt
um oi die Johre in da Schui is afoch schod
checkst du, wie jetz die Lösung haßt?
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Ba – Du Ba, ba Du, Du – Ah
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Ba – Du Ba, ba Du, Du - Ah
Waun ana sub- & objektiv vü geiler is
daß dir die Pappn offensteht
daun moch a geiles pic aus deinem schiachn Gfries
im Handumdrehn is ned zu spät!
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Föhts a im Liebeslebn an Esprit
Des is Powidl, frogst hoit Tschi_Pi_Ti
Was sind wir olle bloßes Herdenvieh!
Host ka Idee – frog die K.I.
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Ba – Du Ba, ba Du, Du – Ah
Tsche_Tschi_Pi_Ti
Ba – Du Ba, ba Du, Du – Ah
Musik & Text: Sporrer
I kumm aufd Welt und du bist da
für mich und glei die schönste Frau, die's gibt.
Lachst glücklich, weu du wast no net,
dass wehtuan kaun, waun ma wen so sehr liebt.
Bist seitdem Tag und Nacht beschäftigt
und versuchst, a Richtung mitzugebn.
Geht meistens guat, nur manchmal net,
weil Fehler mocht a jeder in sein Lebn.
Doch waß I a, was i a tua,
dass du nie wirklich böse auf mich bist.
Des liegt an deinem großen Herz
weu Mutterliebe kompromisslos ist.
I was, dass I net allerweil
mei Lebn glebt hab, so wie du des mogst.
Und I hab immer wieder gemerkt,
wie du di sorgst, wann du mi danach frogst.
Die Madln, die I hambracht hab,
die warn net immer ganz nach deinem Gschmock.
Und I waß a, zwa oder drei
wor'n für dich mehr ois nur a kleiner Schock.
Doch waß I a, was i a tua,
dass du nie wirklich böse auf mich bist.
Des liegt an deinem großen Herz
weu Mutterliebe kompromisslos ist.
Wie oft hast du wegn mir den Polster
waschelnass gwant nachts vor lauter Kumma,
hat di mei freche Goschn kränkt,
weu ma net weiterdenkt ois junga Dummer.
Wie oft hast du ins Leder griffen
und ma Geld gebn? I war zu bled zum Sparn.
Zum Furtgehn und für Spielerein
und für die Tschick und a zum Urlaub fahrn.
Doch waß I a, was i a tua,
dass du nie wirklich böse auf mich bist.
Des liegt an deinem großen Herz
weu Mutterliebe kompromisslos ist.
Die Enkerl machens so wie i
und halten di seit Jahren fesch auf Trab.
Wir alle wissen, du bist de,
de zuahörn kann und a de, de an mag.
Die schlau und immer ehrlich is
und an net mit Moralpredigten quält.
Die vorlebt, dass es Liebe ist
und net die Leistung, wos im Leben zählt.
Und jeder waß, was er a tuat,
dass du nie wirklich böse auf eam bist.
Des liegt an deinem großen Herz
weu deine Liebe kompromisslos ist.
Doch waß I a, was i a tua,
dass du nie wirklich böse auf mich bist.
||: Des liegt an deinem großen Herz
weu Mutterliebe kompromisslos ist. :||
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Schau, wiara grinst
wiara uns Grimassen zeigt
bisd di in eam wiedafindst
bis a in di einekräult
Kummt vorbei zur Unzeit
ois des letzte, wos du brauchst
schielt auf deine Dummheit
und daun host du keine Chance
Krampus, du abscheuliche
widerliche Kreatur
steckst goa in an jedn drin
Teil der menschlichen Natur
Krampus, heute bitt I di
gib – nur heut – a bissl Ruah
waun I bei meiner Liabsten bin
wenigstens bis in da Fruah
Und wiara schaut
waun a waß, er hot di glei
bis da voa dia selber graut
lauthals unterdrückter Schrei
Trifft ins Mark zur Unzeit
is des letzte, wos ma braucht
schielt auf unsre Dummheit
und daun hot ma keine Chance
Krampus, du abscheuliche
widerliche Kreatur
steckst goa in an jedn drin
bist Teil der menschlichen Natur
Krampus, heute bitt I di
gib – nur heut – a bissl Ruah
waun I bei meiner Liabsten bin
Geh, wenigstens bis in da Fruah
Schleich di, du Schiacher
Krampus, is denn nie genug?
Bist und bleibst ein Monstrum pur
bis zum letzten Atemzug
Teil der menschlichen Natur
Musik & Text: Sporrer
Waun unser Leben uns unsre Schritte durthin lenkt
wo's grauslich ist und gruslig wia in einem finstren Woid
Sag I zu dir, worauf sich mir dein Lächeln schenkt
„Für d'nächsten Schritt is guat,
wann I mi afoch vua dir hoit!“
Lass mi doch bitte vua dir gehen –
I pass guat auf auf di
I packerts net, tat' dir wos g'schehn –
verzeihert ma des nie.
Hoit di nur afoch hinter mir –
wir schoffen ois mit'nand
Wanns später wieder freundlich wird –
dann gemma Hand in Hand.
Wauns steiler wird – und schließlich eine schroffe Wand
die höher noch und steiler ois wia d'Eiger Nordwand ist,
Sag I dir boid – und dabei hoit i deine Hand
„Für d'nächste Kletterei is guat,
wann du gesichert bist.“
Lass mi doch bitte vua dir gehen –
I pass guat auf auf di
I packerts net, tat' dir wos g'schehn –
verzeihert ma des nie.
Hoit di nur afoch hinter mir –
wir schoffen ois mit'nand
Wanns später wieder freundlich wird –
dann gemma Hand in Hand.
Wann mia zwa oid – auf unsa Leben rückwärts schaun
da Winta unsres Lebens unsre Herzen koit betritt
Sag i gaunz frei – i streichel deine Hoar, die grau'n
„Waßt: i denk, es is Zeit,
dass i di no moi um was bitt'!
Lass mi doch bitte vua dir gehen –
nur darum bitt i di
I packerts net, tat' dir wos g'schehn –
verzeihert ma des nie.
Bleib nur a Zeitl hinter mir –
geh bitte, mach's für mi
Wanns später amoi nochakummst –
dann wart I drübn auf di!.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Liebe Schwiegermutter - ja, ich weiß...
In der Tat, unser Verhältnis
war nicht immer nice!
Was habn wir uns für nix & wieder nix gestritten?
Warad Ihre Tochter
ned so a fesche Schnitten...
Meine Sehr Verehrte, jedenfalls,
bittschön, nur daß Sie es wissen:
Ich hab schon so an Hals!
Zerbrochnes Porzellan & a Mordstrum-Bahö –
„Scherben bringen Glück!“ -
vielleicht im Himmel, meiner Söh!
S'wird Zeit, daß a si ausm Lebn Ihrer Tochter schleichen
a querulanter Drochn wia Sie is ohnegleichen!
Liebe Schwiegermutter, sehr verehrtes Mutterschiff,
setzens Segel mit Ihrm Kutter,
weu Se fohrn scho auf aufs Riff!
Wo se ohnehin so vertrocknet sin und
ich Sie doch trocken ned derblos –
Bittschön, lossen'S Ihre Tochter los!
Ehrenwerte Oma, ich weiß schon:
Ja, Sie woll'n doch nur das Beste für unsern kleinen Sohn!
Schaun Sie in den Spiegel ohne Selbstbetrug:
kein Mann auf dieser Welt war jemals gut genug!
Liebe Schwiegermutter, auf den Punkt
gebracht: Spieln Sie sich nicht auf,
sonst werdn Sie eingetunkt!
Höflich bitt ich Sie im Namen von uns drei:
Machen Sie den Weg
für unsre Generation frei!
S'wird Zeit, daß a si aus'm Lebn Ihrer Tochter schleichen,
a intriganter Knochn wia Sie is ohnegleichen!
Liebe Schwiegermutter, sehr verehrtes Mutterschiff,
setzens Segel mit Ihrm Kutter,
sogn Se, segn Sas ned, des Riff!
Wo se ohnehin so vertrocknet sin
und ich Sie doch trocken ned derblos –
Bittschön, lossen'S Ihre Tochter los!
Jo, des kaunn scho sei - I wor ned dabei
und Se haubn de Weisheit gschluckt
und ned wieder aussegspuckt
Aber ich beton: Nicht mit meinem Sohn!
Selbst, wenn Sie jetzt Kreide fressen,
können Sie uns drei vergessen
Liebe Schwiegermutter, sehr verehrtes Mutterschiff,
setzens Segel mit Ihrm Kutter,
sogn Se, segn Sas ned, des Riff!
Wo se ohnehin so vertrocknet sin
und ich Sie doch trocken ned derblos –
Bittschön, lossen'S Ihre Tochter los!
Musik & Text: Sporrer
Zu gern begeb ich mich auf Wanderschaft ins Souterrain,
erforsche tiefe Höhln & Feuchtgebiete, weu:
Ich steh auf Abenteuer, cause adventure – that's me!
2 Wochen vor der Reise bitt I di:
Vergiss den blanken Wahnsinn, wirklich woa!
Baby, i steh auf di mit Haut & Hoa
Loss steh! Wave your Ladyshave Goodbye
Naturgewalten – bittschön, nein –
die zähmt man besser nicht!
Loss steh! Come on, baby, don't be shy
A bisserl trimmen – das darf sein –
wenn nix dagegen spricht!
Du weißt, ich steh auf Busch
und ned erst seitn Donald Trump
You look hillarious - dei Kamptal ist ein Hit
und scharf auch ohne messerscharfem Schnitt
Bin gerne unter Deck, begebe mich auf Tauchstation,
es lockt das offne Meer, es winkt der Kick als Lohn.
Ich spiele mit dem Feuer am point of no return!
Vorm Zündeln owa möcht ich dich beschwörn:
Vergiss den blanken Wahnsinn, wirklich wahr!
Baby, du, ich steh auf dich mit Haut & Haar
Loss steh! Wave your Ladyshave Goodbye
Naturgewalten – bittschön, nein –
die zähmt man besser nicht!
Loss steh! Come on, baby, don't be shy
A bisserl trimmen – das darf sein –
wenn nix dagegen spricht!
Du weißt, ich steh auf Busch
und ned erst seitn Donald Trump
You look hillarious - dei Kamptal ist ein Hit
viel schärfer ohne messerscharfem Schnitt
||: So hat es Gott gewollt! So is mir grad recht genug!
Uh, baby, you look great! Alles andre wär Betrug! :||
Loss steh!...
Musik & Text: Sporrer
M für deinen süßen Schmuse-Mund.
A für deinen Apfelpo, so rund.
U - Unsagbar packbar, wie i ois an dir mog.
S - mein Sonnenschein du bist an jedem Regentag!
Du bist ollas, was I wü vom Lebn
Du tatst ollas für die Liebe gebn.
Zwa wie wir zusammen,
jeden Tag erneut in Flammen.
Uns bringt nix mehr ausanand!
Maus, du süße klane, wunderbar spontane
Maus du liebst so sehr, drum was i, dass ich zu dir g’her.
M für deinen süßen Schmuse-Mund.
A für deinen Apfelpo, so rund.
U - Unsagbar packbar, wie i ois an dir mog.
S - mein Sonnenschein du bist an jedem Regentag!
Maus, mit dir werd I mit Freuden oid
Maus, an deiner Seitn is mir niemois koit
Hand in Hand durchs Leben
Für mi kanns nix Schön’res geben.
Du und i – wir g'hern hoit zsamm.
Maus, du süße klane, wunderbar spontane
Maus du liebst so sehr, drum was i, dass ich zu dir g’her.
M für deinen süßen Schmuse-Mund.
A für deinen Apfelpo, so rund.
U - Unsagbar packbar, wie i ois an dir mog.
S - mein Sonnenschein du bist an jedem Regentag!
Du bist ollas, was I wü vom Lebn
Du tatst ollas für die Liebe gebn.
Zwa wie wir zusammen,
jeden Tag erneut in Flammen.
Uns bringt nix mehr ausanand!
Maus, du süße klane, wunderbar spontane
Maus du liebst so sehr, drum was i, dass ich zu dir g’her.
M für deinen süßen Schmuse-Mund.
A für deinen Apfelpo, so rund.
U - Unsagbar packbar, wie i ois an dir mog.
S - mein Sonnenschein du bist an jedem Regentag!
Maus, du süße klane, wunderbar spontane
Maus du liebst so sehr, drum was i, dass ich zu dir g’her.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Da Karli, mei Freind haut mi an wie des geht,
dass i nie nervös wer, egal, wie’s grad steht.
I sag eam „Ganz afoch! I bin stets entspannt,
weu i hab natürliche Kräuterln zur Hand.
Mei Gras is ka Wiesn – da Schnee net nur koit
zumindest wenn er net vom Himmel her foit.
Mit Koks sollst net hatzn mit Speed net schnö fohrn
Mein Stoff kannst net flicken, ka Loch einebohrn.
Sei Katz schau mi an und mant wie i bin,
macht sie des ganz wurlert, ganz tieaf in ihr drin
I sag ihr „Geh bitte! Des kann a dei Mann,
mit bisserl an Grün hinter dem Gartenzaun.
Zwa Wochen drauf triff i‘d Katz wieder moi
Sie geht ganz in schworz wegn an schwern Trauerfoi
Ihr Karli hat Gras gmaht im Garten und dann
Hat ers wie’s eam gsagt hat in’d Pfeifen reintan.
Mei Gras is ka Wiesn – da Schnee net nur koit
zumindest wenn er net vom Himmel her foit.
Mit Koks sollst net hatzn mit Speed net schnö fohrn
Mein Stoff kannst net flicken, ka Loch einebohrn.
Wir worn am Begräbnis die Oide und I
ganz tiefenentspannt und a voll Lethargie
Der Sarg in der Gruabn war uns letztlich egal
Weu I was, was guat tuat, wenn auch nicht legal.
Seitem samma zsamm mit Gefühlen im Bauch
dank Karli, dem Opfer, des Maiglöckerln raucht
Und wann mi wer fragt: „Wie hast de Oide kriegt!“
Dann sag I eam gern, woran des so liegt.
Mei Gras is ka Wiesn – da Schnee net nur koit
zumindest wenn er net vom Himmel her foit.
Mit Koks sollst net hatzn mit Speed net schnö fohrn
Mein Stoff kannst net flicken, ka Loch einebohrn.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Mitn Radl über'd Bruckn,
dies heut lang scho nimma gibt,
hobn mia drüben auf de Wiesn
mitn Fetznlaberl kickt.
A im Käfig vurn beim O-Wagn
gengan Hof vom Nachbarbau
hob ma dribbelt wiea die Großen
in an Derby im TV!
Mit an Schilling in da Taschn
bin i grennt zum Engelsplatz,
telefonieren zu de Hüttln –
wegn de Eltern mit ana Katz –
für a Randl an an Sunntag
durt im Park bei der Kapelln
von halba Zehne bis um Elfe
hob ma gschmust an dera Stell.
Und daham hab i dazöhlt dann,
dass i in da Kirchn woa.
Meine Eltern habm nur glächelt,
denan war eh alles kloa.
Klane Sünden san im Leben
wia des Amen im Gebet
und fürs Greifen noch de Stern
woas a morgens ned zu spät
Doch warns froh, weil i valieabt schau –
damals in der Brigittenau.
Handerl hoitn durt im Freibad,
wo heut'd Stifterstraßn rennt,
Gigara vur de Milchkutschen,
die heut kaum mehr wer so kennt.
Wir worn am Kirtag mit vü Standln –
alle Johr durt vurn am Feld
bei lauter Musi Autodromfahrn
mitn letztn Taschengeld.
Ab und zua woa unsa Keller
mitn Donauwasser voll
Für uns Kinder wars a Gaude –
für die Eltern net so toll.
Mitn Habara a Tschick kost –
vurn beim Kloster außer Sicht
von da Mutter, weil durch d'Mauer
sehn selbst ihre Augen nicht.
Und daham hob i stoiz gredt,
wir hättn d'Hausaufgobn gmocht.
Meine Mama hot mi augschaut
und da Papa hot nur glocht.
Hot mi gfrogt um Salz und Pfeffer
nochn kurzn Tischgebet
und daun hob I, Gott sei Dank –
a den Owosch überlebt
hob ghofft, da Herrgott nimmts ned zu genau –
damals in der Brigittenau
Mei Fleischhacker an der Eckn,
wo heit de Chinesen san,
hot ma imma a hoibs Gurkerl
in'd Wurstsemmel einetan.
Aus an Fassl hat der Greissler
mir verkauft a Sauerkraut,
des ganze Haus habens niedergrissn
und a neiches hingebaut.
Ois im Lebn hot a Richtung
und es kummt, wias kumman muss
a des Wossa im Kaneu –
findet in den Donaufluss
Und daham bin i no immer –
in dem oidn Löwa-Bau
Wo die Eltern a scho gwohnt haben –
do wohn i mit meiner Frau
und bin froh, wenn meine Kinder glücklich san –
heute in der Brigittenau.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
I waß, i woa oft streng mit dir,
hab Regeln aufgstellt – vüle ohne Grund.
Du hättst mi manchmal vü mehr braucht,
hast bettelt dafür beinah wie ein Hund.
I habs net sehn wolln, oft net gmerkt –
dass dir net guat geht und du traurig bist.
Des kummt daher, dass i zu oft vergessen hab,
was wirklich wichtig ist.
Mein Kind, i hob vü Fehler gmacht
und mach sie immer noch,
weu i es manchmal nur net besser was.
Drum hoff i, dass du mir verzeihst
und bist net alle Zeiten bös auf mi
Ich lieb dich und bin so sehr stolz auf di.
I hob di oft net Ernst gnug gnomm'
und hab mit dir dann a no Spaß getrieb'n.
Net oft gnug hab i di umarmt,
Gefühle san meist unterm Teppich blieb'n.
Vü Träume hast du dir erträumt
und i hab oft mit'n Hammer drauf gehau'n.
Dabei sollt i dei Stütze sein,
auf die du hoitst, dei Fundament zum bau'n.
Mein Kind, i hob vü Fehler gmacht
und mach sie immer noch,
weu i es manchmal nur net besser was.
Drum hoff i, dass du mir verzeihst
und bist net alle Zeiten bös auf mi
Ich lieb dich und bin so sehr stolz auf di.
Jetzt bist du groß - i hoff für di,
dass du net alle meine Fehler machst.
Nimm nur des Guate mit von mir –
I waß, dass du des dann vü besser schaffst.
Es is net leicht, a Papa sein
und es gibt a ka Rezeptur dafia.
Zeig deinen Kinder später stets,
dass du sie liebst und hoit die net an mia.
Mein Kind, i hob vü Fehler gmacht
und mach sie immer noch,
weu i es manchmal nur net besser was.
Drum hoff i, dass du mir verzeihst
und bist net alle Zeiten bös auf mi
Ich lieb dich und bin so sehr stolz auf di.
Könnt i des ollas no moi tuan,
I wissat ganz genau, wos wichtig ist.
Doch leider is de Zeit vorbei,
geh zag ma, dass du besser ois I bist!
Mein Kind, i hob vü Fehler gmacht
und mach sie immer noch,
weu i es manchmal nur net besser was.
Drum hoff i, dass du mir verzeihst
und bist net alle Zeiten bös auf mi
Ich lieb dich und bin so sehr stolz auf di.
Ich lieb dich und bin so sehr stolz auf di.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Mein lieber Schwan, wos hob I scho ois ausprobiert.?!
Ich streute rote Rosen, nahm sie sanft in meinen Arm,
versprühte großen Charme – nix passiert...
Ich weiß auch nicht, was sie hemmt!
Mei Oide is verklemmt
Und hurch guat zua, na - I hob ned kapituliert!
In Lack- & Lederhosen hielt sie die Peitsche zahm,
band sie an Katzenbam – nix passiert...
Ich weiß echt nicht, was sie hemmt!
Mei Oide is verklemmt
Mei Oide is verklemmt
Es tuscht nua, waunn sie aufdraht, laut wird im Affekt
owa ned im Bett, owa ned im Bett
Die Sehnsucht noch an Sex-Life kost mi no des letzte Hemd
Mei Oide is verklemmt
Du, frog mi ned... I glaub ned, dassa si geniert
An Oasch hot’s, an famosen, beim Kuscheln is a Tram
und Brüste – Gott d’Erbarm! Nix passiert...
Ich weiß auch nicht, was sie hemmt!
Mei Oide is verklemmt
Neulich in da Nocht, da zapp ich durchs TeVau
Da fesselt mich a Clip und ich weiß ganz genau.
Die Lösung fürs Problem, so weich, so rund so schen.
Die kann schon in zwa Tog bei mir im Zimmer stehn.
Und jetz pass auf, so hob i mi emanzipiert
bestöht hob I ma online a wüde, geile Sau
stott meiner prüden Frau – wos passiert?
Sie rappelt im Karton, I steh do konsterniert.
Im Postkasterl steckts fest –
was mich auch sehr frustriert
Weils sich nicht öffnen lässt –
Mein Gott, sie steckt im Kastl fest!
Egal, wie ich mich auch dagegen stemm
Mei Oide is ver-... mei Oide is ver-...
Mei Oide is, mei Oide is verklemmt
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Es is Montag und mei Wecker
schreit mi an und I könnt rearn, mir geht’s net guat.
Und die Pulver von mein Hausarzt wirken net,
so wies am Anfang eing'fohrn san.
Dann kräul I ins Badezimmer
suach a Glasl, des no net zermerschert ist.
Und I nimm glei zwa und wasch mei Gsicht
und stolper in den Tag, der grausam wird.
I rauch a Tschik bisd Tramway kummt,
hab Magenweh und in mir wachst die Wut,
weu I wü net ins Büro zu denan,
die mi jedn Tag mit Blödheit raz'n tan.
Aber I hab doch ka Wahl, weu mir die Kraft fehlt,
dass I‘d Stellenanzeign lies.
I glaub, de wissen ganz genau, wie de
an fix und fertig machen und a miad.
Montag Morgen in da Hackn
wünsch I ma I warat zua,
weu der Oide mi nur ärgert,
sagt I hackl eam net gnua!
Und die Zeit schleicht wie a Schneckn,
ständig hast den Oarsch im G'nack.
Und I wort nur auf den Zeitpunkt,
dass I eam ane prack!
Schnell a Knackwurst uma Zwölfe
mit an Buckl und an Senf dazua a Cola.
Und danach weiterhackln,
bis der Hund sei Zielerreichungsprämie kriagt.
Hat ka Ahnung von da Hackn
und is ständig in an Meeting voller hasser Luft.
Und dann kummt er von de Gscheitn z'ruck
mit ana neichn, blöden Schnapsidee.
So geht’s zua in unsra Firma,
die Führungsebene wird voll und immer voller.
Und bei de Klanen - da wird gspart,
damit der Aktionär sei Gerstl siacht.
Fast nur mehr Häuptling, kaum Indiana
und immer brata wird bei uns die Kluft.
Bis die Firma kracht dann gengans
weita bis zur nächsten, diese bledn Weh.
Montag Morgen in da Hackn
wünsch I ma I warat zua,
weu der Oide mi nur ärgert,
sagt I hackl eam net gnua!
Und die Zeit schleicht wie a Schneckn,
ständig hast den Oarsch im G'nack.
Und I wort nur auf den Zeitpunkt,
dass I eam ane prack!
Montag Morgen in da Hackn
wünsch I ma I warat zua,
weu der Oide mi nur ärgert,
sagt I hackl eam net gnua!
Und die Zeit schleicht wie a Schneckn,
ständig hast den Oarsch im G'nack.
Und I wort nur auf den Zeitpunkt,
dass I eam ane prack!
Und I wort nur auf den Zeitpunkt,
dass I eam ane prack.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Der Sepp is ana, der gaunz schnö moi wos auf fb liked,
der Kommunikation im www ist er nicht abgeneigt.
Fast kauma sogn, sei social life is virtual reality,
sei Webpräsenz, de hot Esprit!
Der Sepp, der hot im Netz 596 friends
und postet ana auf Youtube a Video – er kennt's!
A Haund voi oder anderthalb kennt er aus'm echt'n Leb'n,
zum birthday hob'ns a thumbs up geb'n!
Mr. Social Media – I bitt dich, Oida, Hinicha!
Loß mi auglahnt, Loß mi'n Ruah
mit de Social Media und Megapixel-Kamera,
vo whatsapp & Co. hob i g'nua!
Mit deinem Smiley-Cyber-Slang – Geh scheiß'n,
sonst hob i di im real life in der Reiß'n!
Der Sepp is bloß, a bissl blad & auch a bissl scheu,
Beziehungsstatus-Updates hob'n seine friends erfreut!
Es is ned übertrieb'n, spricht man von Verwunderung:
fb hält für immer jung
Der Sepp, der hot die Juli auf fb kennaglernt
im Chatroom auf Lovoo hot sie sei Herz erwärmt
Fost haum sa sie sogar in echt im Starbucks troff'n
Beziehungsstatus: wieder offen
Mr. Social Media – I bitt dich, Oida, Hinicha!
Loß mi auglahnt, Loß mi'n Ruah
mit de Social Media und Megapixel-Kamera,
vo whatsapp & Co. hob i g'nua!
Mit deinem Smiley-Cyber-Slang – Geh scheiß'n,
sonst hob i di im real life in der Reiß'n!
Der Sepp ist unverhofft sogar ein Literat
und des ned nur bei seinem Single-Inserat
Sei Abschieds-Post für'd Juli, des schiaßt weit über's Züh,
g'funden hob'ns den Wappler mit zwarathoib Promü'!
Mr. Social Media – I bitt dich, Oida, Hinicha!
Loß mi auglahnt, Loß mi'n Ruah
mit de Social Media und Megapixel-Kamera,
vo whatsapp & Co. hob i g'nua!
Mit deinem Smiley-Cyber-Slang – Geh scheiß'n,
sonst hob i di im real life in der Reiß'n!
Mit eicham 2nd-life-Verein – Geht's scheiß'n,
sonst hob i eich im real life in der Reiß'n!
Musik & Text: Sporrer
Es liegt a Nebel übern See
still und stad und wundersche
Meiner Söh, koit is wurdn
bsunders in da Nocht
I sich di heut no vur mir steh
still und stad und wundersche
gaunz verwant und verlurn
und i hob ma docht:
Nimmst as a wengal mit in dein VW
streichst ihr die nossn Strähnen ausm Gsicht
Der Herr is gnädig und er urteilt nicht
an einem Tag wie heut – es liegt a Nebel übern See
Furt von daham bisd no vurm Schnee
afoch oposcht, woitast geh
Deine Söh is längst gsturbn
host du domois gsogt
I woit di trösten, zu dir steh
und ois aufgscheichts junges Reh
host du tramt von an Buabn
der dich zärtlich pockt
Und mit dir Liebe mocht in sein VW
der deinen Nacken küsst und dein Gesicht
Der Herr is gnädig und er urteilt nicht
an einem Tag wie heut – es liegt a Nebel übern See
Des is lang her und mei VW
bleibt heut in der Werkstott steh
nix wird gschriebn, stü is wurdn
in da Zeitung brocht
Es liegt a Nebel übern See
still und stad und wundersche
Und die Söh schwingt verluan
bsunders in da Nocht
Sitzt du a heute no in mein VW
und i sitz vur mir söba zu Gericht
Der Herr is gnädig und er urteilt nicht
an einem Tag wie heut – es liegt a Nebel übern See
Musik & Text: Sporrer
Waun de längste Party aus is
Und des letzte Glas geleert
Waun ma gspait, dass ma wo zHaus is
Und wo ma hingehört
Daun such ich deine Stille
Und deinen Augenblick
Ich hab dir nie gesagt:
Wenn wir uns auch nie durchschaun
Ich seh durch dich erst, wer ich bin
Wenn wir 2 Luftschlösser baun
Wohn ich mit dir gerne drin
Warum ich dir das nie gesagt hab
Kann ich selber nicht verstehn
Komm, ich nehm dich bei der Hand und
Nein, ich lass dich nicht mehr gehn
Ich hab's dir nie gesagt
Dass ich erst durch dich erkannt hab
Was im Leben wichtig is
Dass ich mehr Glück als Verstand hab,
dassd mir begegnet bist
Dass alles viel mehr Spaß macht
Wenn ich es teil mit dir
Hab ich dir nie gesagt:
Wenn wir uns auch nie durchschaun
Ich seh durch dich erst, wer ich bin
Wenn wir 2 Luftschlösser baun
Wohn ich mit dir gerne drin
Warum ich dir das nie gesagt hab
Kann ich selber nicht verstehn
Jetzt nehm ich dich bei der Hand und
Nein, ich lass dich nicht mehr gehn
Ich habs dir nie gesagt
Ich sag es jetzt
Waun de Show am Ende aus is
Und der letzte Ton verklingt
Längst verhallt auch der Applaus is
Und kana Liada singt
Dann weißt du jetzt: Wie sehr du fehlst
Musik & Text: Sporrer
Ich hab eine Idee
Von Zahlen, dem ABC...
und vieles werd ich nie versteh
Ob wir uns wiedersehn
In einem andern Leben...
Ein Schiff, allein auf hoher See
Weil wir fallen, wenn wir laufen
Wir erheben unser Glas
Korken knallen, Kindertaufen
Schießen über jedes Maß und Ziel hinaus
Ich kann dich sehn
Ich kann deinen Atem spürn
Auf meiner Haut
Will mit dir eins sein, dich verführn
Ich schau dich an
Unendlich schöner Augenblick
Und wenn wir dann
Gemeinsam untergehn
Dann weiß ich, manches werd ich nie verstehn
Nie verstehen
Ich les in deim Gesicht
Kann hörn, wovon du sprichst...
So vieles werd ich nie verstehn
Es ruft der Kapitän
Er kann den Leuchtturm sehn...
Und du & ich, wir stehn im Licht
Weil wir fallen, uns erheben
Wir erheben unser Glas
Korken knallen, Überleben
Schießen über jedes Maß und Ziel hinaus
Ich kann dich sehn
Ich kann deinen Atem spürn
Auf meiner Haut
Will mit dir eins sein, dich verführn
Ich schau dich an
Unendlich schöner Augenblick
Und wenn wir dann
Gemeinsam untergehn
Dann weiß ich, manches werd ich nie verstehn
Nie verstehen
Anker lichten, setzt die Segel
Wenn der Wind vom Norden weht
Liebe hält sich nicht an Regeln
Glücklich der, der nichts versteht
Musik & Text: Sporrer
Am Weg von der Hackn bekomm ich an Durst.
I kauf ma an Spritza und a Burenwurst
beim Wirtn am Eck und i denk so bei mir,
des ist doch ein Notfall; kann gar nix dafia.
Und dass fünf Minuten sicha eh drinnen san.
Dann kumm i hoit heute net ganz pünktlich ham.
Dann triff ich den Schurli, den Sepp und den Franz.
I trink no an zweiten in der Allianz.
An dritten vurm hamgehn, do is nix verhackt
und weils so guat schmeckt, wird da vierte no packt.
Um zwölfe aufd Nacht schaut der Wirt auf die Uhr.
I mach mi am Heimweg, bin glücklich bummzua.
Und kaum kratzt mein Schlüssel am Schloss von der Tür,
geht die auch schon auf und im Nachthemd vor mir
Da steht meine Beste und schaut mich bös an
und ich überleg, was ich jetzt sagen kann.
Da oide Klassiker in mir sagt meiner Frau:
„Geh bitte mein Herzblatt du weißt doch genau.
Es hat doch Odysseus oh du liebste Maus!
Gar sieben Jahr braucht von der Hackn nach Haus.“
Da sagt mir mei Frau: „Schau mein Hasilein, schau!
Der Unterschied ist, der Odysseus war schlau.
Und der war in Troja weit weg von sein Bett
und net nur am Stammtisch beim Wirtn ums Eck.“
Auf der Firmenfeier tanz ich zu der Musi
ganz eng umaschlungan und gönn ma a Gspusi
In an Besenkammerl da gibt es Ekstasen.
I bin ärger zärtlich und lass mir an HÖLLARÖDULLIÖ!
Wir schlürfen a Sekterl, ziagn uns wieder an,
und ich - gut gelaunt – komm frühmorgens dann ham.
Und kaum kratzt mein Schlüssel am Schloss von der Tür,
geht die auch schon auf und im Nachthemd vor mir
Da steht meine Beste und schaut mich bös an
und ich überleg, was ich jetzt sagen kann.
Da oide Klassiker in mir sagt meiner Frau:
„Geh bitte mein Herzblatt du weißt doch genau.
Es hat doch Odysseus oh du liebste Maus!
Gar sieben Jahr braucht von der Hackn nach Haus.“
Da sagt mir mei Frau: „Schau mein Hasilein, schau!
Der Unterschied ist, der Odysseus war schlau.
Der wor a a Held und hat kämpft, dass es scheppert
und du bist ein Bsuff und a no ziemlich teppert.
Mei Frau sagt zu mir und i bin wirklich baff:
„Du glaubst an no, i steh bei dir auf der Saf!
Die Sitzung beim Chef war scheints sehr intressant –
mit Knutschfleck am Hois und mit Schminke am Gwand!
Jetzt packst deine Zwetschken und schleichst di von hier,
weus mir besser geht ohne Arschloch wie dir.
Und nimmst den Odysseus nomoi ois Vergleich,
dann habts was gemeinsam – sats beide a Leich!
Und nimmst den Odysseus nomoi ois Vergleich
dann habts was gemeinsam – sats beide a Leich!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Waun i aufsteh',... oder besser –
I kräu auf auf allen vier'n:
ohne meinem Morgenständer
tat i mi goa nimma g'spian!
Moch a Papp'n-Steppvisite,
es vibriert die Oral B.
I foa eine in de Ritze,
zwoa Ersatz nur - owa sche!
Eingebufft in Dark Temptation
schlüpfe ich in Calvin Klein
Aus der Türe außequetsch'n
in an neich'n Tag hinein
Bei mir geht nix, bei mir steht nix
und des find i ned so nett!
I bin ledig & beweglich,
trotzdem läuft do nix im Bett...
I am a working class hero,
im Büro: Nonstop-machine!
Trotzdem: Soll-Zins auf mein Giro,
private life is längst dahin...
Mei Freund aus England, der woa do & hat gesagt:
„My oh my, you're overworked & underfucked!“
I kumm ham um hoiba Neune,
lande bauchlinks am Fauteuil
vom Büro die dummen Schweine,
schluck ich runter, meiner Söh
mit an 12-jährigen Single –
Malt, mei Zungen hot a Freid
recherchiere ganz gefinkelt:
hübsche Bilder, schene Leit
Ausgebrannt und nur mehr Hülle
schlürfe ich ins Schlafgemach
und dort sucht die Leibesfülle
noch an Ausweg aus der Nacht
Bei mir geht nix, bei mir steht nix
und des find i ned so nett!
bin ästhetisch & athletisch,
in da Hapfn recht adrett...
I am a working class hero,
im Büro: Nonstop-machine!
Trotzdem: Soll-Zins auf mein Giro,
private life is längst dahin...
Mein Freund aus England, der war da & hat gesagt:
„My oh my, you're overworked & underfucked!“
Overworked & Underfucked:
Call me, maybe – bitte sehr!
Nagelt mich der Chef im Takt,
sog i: Baby, gib mir mehr
Auf mein Grobstein, do soi steh'n:
„He gave ev'rything he had.“
Kann den Abgrund auch schon seh'n,
doch zum Umkehr'n is zu spät.
Bei mir geht nix, bei mir steht nix...
Musik & Text: Sporrer
Du, Deine Bock, san mia vü zgroß,
wenn Deine Füß a klana san.
Ich zieag mas trotzdem an und schau,
wie weit i damit kummen kann.
Es foit ma schwer und i vasteh,
was du dei Lebn lang gleistet host.
Für alle da sein, und se surgn,
des is a bittersüße Lost
Papa, du bist mei Held!
Du, deine Spurn seh i vor mir
und i folg eana Schritt für Schritt.
Wann deine Schleuch a kirza san,
mir san de Schritt zlang, kumm kaum mit.
Es kost vü Kraft wenn ma so liebt,
wie nur a Vota lieben kann.
Wenn du für alle Anker bist,
des macht a Manderl erst zum Mann.
Papa, geh bitte bleib (bitte bleib)
afoch no ganz lang für uns da.
Papa, du tatst ma fehln
(so sehr fehln)
und allen andern sowieso.
Papa, du hast die Kraft (so a a Kroft)
und hoitst uns die Familie zsamm.
Papa, du bist mei Held (mei Fels in da Brandung)
mei besta Freind und a mei Stamm.
A jede Tetschn woa vadient
und eigentlich a no vü mehr.
I wor a Krätzn oisa Kind
und was, dir wor des Herz oft schwer.
Doch irgendwann hob i kapiert,
um wos es dir im Grunde geht.
Dass, wer dir nachfoigt in de Bock
aufrecht für die Familie steht.
Papa, geh bitte bleib (bitte bleib)
afoch no ganz lang für uns da.
Papa, du tatst ma fehln (so sehr fehln)
und allen andern sowieso.
Papa, du hast die Kraft (so a a Kroft)
und hoitst uns die Familie zsamm.
Papa, du bist mei Held (mei Fels in da Brandung)
mei besta Freind und a mei Stamm.
Jo, du i was, du hast ma glernt,
wie sehrs im Leben wichtig is,
dassd jeden Tag auf dera Welt,
für de, dest gern hast, Stütze bist.
Zu Lieben heißt: Auch da zu sein
a wenn si sunst neamd um di schert.
Wenn i so zruckdenk, wird ma klor
dass du mir vorlebst, wia des ghört.
Papa, geh bitte bleib (bitte bleib)
afoch no ganz lang für uns da.
Papa, du tatst ma fehln (so sehr fehln)
und allen andern sowieso.
Papa, du hast die Kraft (so a a Kroft)
und hoitst uns die Familie zsamm.
Papa, du bist mei Held (mei Fels in da Brandung)
mei besta Freind und a mei Stamm.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
I kenn a oide Praterhur im Zweitn,
Die hupft mit Dir aufs Zimmer und aus da Wäsch.
Die Bsoffenen de lossen si durt reiten.
Ihr is ois wurscht – Hauptsach, er hat a Cash.
Weu sie is nur a Praterhur
A oide, oide Praterhur
Die Oide hat den Praterhurn-Blues.
Hast du amoi an Wickl mit da Oidn
Bist scheißdrauf weu de gar so deppert is.
Dann laß de Praterhur ganz afoch schoitn.
Die blast da an, bisd jedn Schas vagißt.
Weu sie is nur a Praterhur
A oide, oide Praterhur
Die Oide hat den Praterhurn-Blues.
Du brauchst a bisserl wen zum bisserl Reden
I kennat wen in da Leopoldstadt
Die hurcht da zua, jo, jo – des machts für jeden
Weil sie a Wahnsinns-Lebnserfohrung hat
Des macht sie nackert
oder in da Kombinesch
Ihr is des wurscht –
Hauptsach, du host a Cash.
Weu sie is nur a Praterhur
A oide, oide Praterhur
Die Oide hat den Praterhurn-Blues.
Yeah, sie is nur a Praterhur
Die oide, oide Praterhur
und singt den Oide-Praterhurn-Blues.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Finster woas, stundenlang
Wie sich so eine Geburt doch hinziehn kaun...
Sogt: „Hallo!“ zu der Welt
Beinoh pünktlich wia bestöht
Und daun schauns olle froh
Olle tatschln sie eam o
Und er sogt: „Quälts mi net!
Nau, daun kumm I hoit zu spät!“
Kummt da Bus ned daher
Die Nocht durchgezockt, des nimmt an afoch her...
Sogt: „Aso… Schularbeit?“
Zum Direktor is ned weit
Und der schaut eam nua an:
„Werdn'S erwachs'n, junga Mann!“
Und er sogt: „Quäln'S mi net!
Nau, daun kumm I hoit zu spät!“
Weil er waß: Manneskroft
die beweistd im gschicktn Umgang mit dein Soft...
Sogt: „Hallo Höhepunkt!“
Waun a ordntlich einetunkt
Und sie schaut eam nua au
Weu sies goa ned pockn kau
Und er sogt: „Quäl mi net!
Nau, daun kumm I hoit zu spät!“
Ruft die Pflicht – hudel nicht
Weil man sich auch sonstn keinen Haxn bricht...
Sogt: „Hallo“ zum Büro,
„Wer mi braucht – jetz bin I do.“
A da Chef resigniert
Weu: Wer guad is, der diktiert.
Und er sogt: „Quäl mi net!
Nau, daun kumm I hoit zu spät!“
Finster woas zu späta Stund
Aquaplaning is a gaunz a wüda Hund...
Sogt: „Hallo – wü ned sterbn.
Dafür leb I vü zu gern!“
Frogt der Herr den QuiQui:
„Host'd ned gsogt, der legt si hi?“
Drauf sogt der: „Quäl mi net!
Nau, daun kummt er hoit zu spät!“
Und er sogt: „Quälts mi net!
Nau, daun kumm I hoit zu spät!“
Musik & Text: Sporrer
Dein Steireranzug steht dir gut –
stolz trägst du auch Tirolerhut
nur Opas Uniform trägst du im Keller.
Du willst an Job mit Mörder-Cash –
dafür strahlst zackig aus der Wäsch
und lügst so wie ein Windhund rennt, auch schneller.
Weilst Kreide frisst und lächelnd sagst –
wie lieb du alle Menschen hast
doch Fragen weichst du aus wie Hundekacke
die Frau ghört glücklich an den Herd –
wenn sie nebstbei auch brav gebärt
dann hängst ein Mutterkreuz ihr an die Jacke
Wir tauschen gerne hunderttausend Syrer
gegen einen kornblumenblauen Führer.
Willkommen sind Menschen mit Herzblut & Verstand
ohne falsch verstandnem Stolz aufs Vaterland.
Sie werden sich noch wundern, was alles geht.
Ich sags ja nur ungern: wer blau wählt, wählt bled!
Gehts noch doofer? Gehts noch doofer?
Bei Nazidemos groß dabei –
und geistig nur ein Zwergbonsai
Die Nacht im Häfen war nur ein Versehen!
A bissl Koks, du fühlst dich stark –
vom Kleinsthirn bis ins braune Mark
Den Wehrsport muss als Paintball man verstehen.
A blaues Bleamerl am Revers –
hochgedient mit Analverkehr
Hat immer brav des Popscherl hingehalten.
Du hältst ein Kreuz ins Rampenlicht,
doch Kirchensteuer zahlst du nicht.
Mit rechter Hetze tust ein Volk du spalten.
Wir tauschen Hoffnung in den Gesichtern Tausender
gegen ein stahlkappenblaues Augenpaar.
Willkommen sind Menschen mit Herzblut & Verstand
ohne falsch verstandnem Stolz aufs Vaterland.
Zuerst Bürgermeister – dann Kanzleramt?
Damit beweist er (nur): er ist wo angerannt!
Hot recht a Hetz mit rechter Panikmache!
Dass ich nicht lache! Dass ich nicht lache!
Es wor a oarma Kärnterbua –
a schirches Kind, des kummt hoit vor
A Kaulquappenpappen mit zwa Segelohren.
Er schaut sich in der Hauptstadt um –
beginnt auch kurz ein Studium
Verdient als Redenschreiber erste Sporen.
Er geht zu einer Kleinpartei –
hat nie was ghackelt – einerlei,
weil er kann net nur lesen, kann auch schreiben!
In all den Jahrn net schöner wordn,
drum steht er immer hint, ned vorn
Und denkt für die, die vorne Unfug treiben.
Wir tauschen Leben und Erzähln aus erster Hand
gegen einen Gschichtldrucker mit an Grant.
Willkommen sind Menschen mit Herz & mit Hirn –
So mancher hot nichts ois bloß an Slogan in da Birn
und ist stets gehässig, wie's nur geht.
Das ist unerläßlich, damit dNudel steht.
Am Arsch vom Staatsanwalt ein kleiner Pickel!
Willst an Wickel? Willst an Wickel?
In Wirklichkeit gehts ihnen nicht darum –
was zu bewegen, sie sind ja nicht dumm.
Bestechungsmillionen in der Karibik – Es ist zum Speibn!
Sie wolln net „Heim ins Reich“ nur „Reich ins Heim“!
Die Nudel weich, die Haare kurz geschoren –
marschieren wir mit ungeniertem Schritt
Kam'raden habt der Menschlichkeit ihr abgeschworen –
dann schweigt der Geist und alle singen mit.
Kam'raden habt der Menschlichkeit ihr abgeschworen –
dann schweigt der Geist und alle singen mit.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Mei fesche Freindin – macht si mit mir aus
Dass sie vorbei kummt, vorbei kummt bei mir Z'haus
Oh - oh, pünktlich uma drei – Pünktlich uma drei dann
Kummt sie bei mir vorbei – yeah, yeah, yeah!
Koch a Kaffeetscherl – kühl ein an Wein
Geh mi schnö duschen, düftel mi no ein
Oh-oh, sie kummt vorbei – I glaub sie steht auf mi
Kann gar net sogn wiea I mi gfrei – yeah, yeah, yeah!
I hob a Rendezvous – und I gfrei mi schu bi du
I wor so lang allan – weit und breit war ka Ban
Ein Jackpot von Mann – wiea sie selten nur san
verdient a Schmuckstück von Frau – jo, genau!
I sitz am Fenster und schau ob I's siach
Es is hoiba viere – des Wortn ist so schiach
Oh, i nimm an Schluck Wein, nur a Klans Schluckerl
Danach a schoafs Zuckerl, jetzt wird's glei bei mir sein!
Es wird immer später – sie is no net hier
I trink no a Vierterl – um Viertel vor Vier
Oh, i stöll mi vurn Gartn – Rauch a Zigaretterl
Geh auf sie im Beisl wartn – yeah, yeah, yeah!
I hob a Rendezvous – und I gfrei mi schu bi du
I wor so lang allan – weit und breit war ka Ban
Ein Jackpot von Mann – wiea sie selten nur san
verdient a Schmuckstück von Frau – jo, genau!
Um zwa in da Fruah – kreu I blunzenfett
Zruck übad Straßn – der Abend war sehr nett
Owa wor da net was, I glaub i hab do was vergessen
irgendwas war da no – oh, no, no!
Es pickt do a Zetterl – an meiner Tür
Hab ganz drauf vergessen – I kann nix dafür
Sie schreibst: „Geh doch in Oarsch, du oids Häusl!“
Und gibt ma den Weisl – yeah, yeah, yeah!
I hob a Randl ghabt – und I hab mi richtig gfreit
I wor so lang allan – und ka Ban weit und breit
Ein Jackpot von Mann – wiea sie selten nur san
verdient a Schmuckstück von Frau – jo, genau!
I hob a Randl ghabt – und I hab mi richtig gfreit
I wor so lang allan – und ka Ban weit und breit
Warum, was i net – liegt ka Oide in mein Bett
Mit de Pupperln ist a Gfrett – so oft bin I net blunzenfett!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Waunst ma sogn wüst, wos dich
in deinem Leben inspiriert
Schick ma an Link, Schick ma an Link
Waunst a Gstanzl kennst, wos sogoa di
fiad Klampfn intressiert
Schick ma an Link, Schick ma an Link
Des echte Leben geht ma echt am Zaga, wirklich woa!
Schick mir doch bitte, bitte lieber einen Link
Waunst ma zagn wüst, wie gschissn
meine Wötanschauung is
Schick ma an Link, Schick ma an Link
Waunst a Mittel kennst, wos hüft
gegen ein schiaches, fades Gfries
Schick ma an Link, Schick ma an Link
Des echte Leben geht ma echt am Zaga, wirklich woa!
Geh bitte, goa schen – Du soist in Oasch gehn!
Hea ma auf mit deinem real-life-Dialog
I mog di nimma hean
Musst trotzdem störn?
Dann schick mir bitte, bitte lieber einen Link
Waun im echtn Lebn der Mumm föht
Schluß-zu-machen analog
Schick ma an Link, Schick ma an Link
Waunst a Meinung host von etwos,
dich nur leider kana frogt
Schick ma an Link, Schick ma an Link
Des echte Leben geht ma echt am Zaga, wirklich woa!
Geh bitte, goa schen – Du soist in Oasch gehn!
Hea ma auf mit deinem real-life-Dialog
I mog di nimma hean
Musst trotzdem störn?
Dann schick mir bitte, bitte lieber einen Link
Des Miteinander-Redn is overrated, wirklich woa
Linkes Ohr -> rechtes Ohr (Pfiat Gott!)
Schick ma an Link, Schick ma an Link
Des echte Leben geht ma echt am Zaga, wirklich woa!
Geh bitte, goa schen – Du soist in Oasch gehn!
Hea ma auf mit deinem real-life-Dialog
I mog di nimma hean
Musst trotzdem störn?
Dann schick mir bitte, bitte lieber einen Link
Musik & Text: Sporrer
Wia I a Kind woa – und no in da Schui –
lang, lang is her,
is mei Mutter ständig zu de Lehrer grennt –
drauf hat die Oarme meistens gflennt.
Und wieder zu Haus dann, hot si mi gfrogt –
„Glaubst du, is des fair?
Bua auf a Wurt, kannst du irgendwas guat?
So mag I net mehr!“
I sog zur Mama:
„Schlecht hean kann I guat! Schlecht hörn kann I guat!
I wü des Meiste gar net hörn –
des würd mein Gleichgewicht nur störn.
I bin guat – beim schlechten Hean!“
Und dann nach der Schul, bei uns im Büro,
stell I mi dumm.
Weil waun ana irgendwo a Hilfe braucht,
hab I an Tschik am Häusl graucht.
Die Ohren auf Durchzug und stumm wie ein Fisch –
und die Blicke leer.
„Kolleg' auf a Wurt! Kannst du irgendwas guat?
Alle hackeln mehr!“
I sog: „Kollega,
Schlecht hean kann i guat! Schlecht hean kann I guat!
I wü des Meiste gar net hörn –
des würd mein Gleichgewicht nur störn.
I bin guat – beim schlechten Hean!“
Bin oid wurn, gsturbn, und aus da Gruabn
direkt in Himmel rein.
Durt hab i a winzigklanes Wolkerl kriagt,
a kratzerts Hemd, wo's unten ziagt!
Die Fliegl im Orsch und ka Heiligenschein –
Na, des is net fein
Dann steh I vurm Herrn, weu I wü mi beschwern und keppel auf ihn ein:
„Hab immer so brav brav bet' zu dir!
Hearst und jetzt geht's mir dreckig hier...
Geh bitte muss das sein?
Herrgott auf ein Wurt – hab i net was guat? A Antwurt warat fein!“
Der Herrgott schaut mich an –
mit an Lächeln im Gsicht
Und die Worte hör ich dann –
doch gefallen sie mir nicht!
Und der Herrgott spricht:
"Schlecht hean kann I guat! Schlecht hean kann I guat!
I wü des Meiste gar net hörn –
des tat mei Gleichgewicht nur störn.
I bin guat – beim schlechten Hean!
Darauf gib I da mei Wurt – schlecht hean kann I guat!“
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Die Welt ist schnell, die Welt ist laut
so mancher Weg ist längst verbaut – i glaub,
i bin ned allan, waunst schaust
hängt manchem hier der Lärm der Stadt
scho bei de Ohrn heraus
Und du sprichst von einer Deadline,
täglich grüßt das Hamsterrad
s kunnt des Leben ach-so-sche-sein
sitzt am Sofa und wirst blad
Nimm reiß aus mit mir,
ich nehm dich an der Hand
unsre Kerzn is no laung ned owebrannt
I möcht Schwammerl suchen gehn mit dir
I möchts Moos auf meine bloßen Haxn gspian
I sog: „Jo zum Abenteuer!“ und zum Alltag: „Ned mit mir“
I möcht Schwammerl suchen gehn mit dir
Schwammerl stehn im Wald
Die Welt, sie dreht sich unentwegt
und sie geht unter unterwegs – i tät
hin und wieder nochfrogn weu
is ned kapier: „Warum geht aller Welt
die Welt am Oasch vorbei?“
Du erzählst von einer Deadline
und die Stechuhrn gebn den Takt
mecht a Fehler im System sein
wauns System di owefuckt
Nimm reiß aus mit mir
und mach die Leinen los
nehmen wir uns auf den Arm und auf den Schoß
I möcht Schwammerl suchen gehn mit dir
I möchts Moos auf meine bloßen Haxn gspian
I sog: „Jo zum Abenteuer!“ und zum Alltag: „Ned mit mir“
I möcht Schwammerl suchen gehn mit dir
Schwammerl stehn im Wald
Es war so finster und auch so bitterkalt
I möcht Schwammerl suchen gehn mit dir im Wald
Es war so finster und auch so bitterkalt
Schwammerl suchen gehn mit dir im Wald
Musik & Text: Sporrer
Eines Tages kam ein Junge –
Schwarz. Macht. Geil, Geil, Geil!
Eines Tages kam ein Junge,
und er hatte einen Traum.
Eines Tages kam ein Junge,
und er war vom Narrensaum.
Und er suchte sich nur Freunde,
wo man ihm die Stange hält.
Und er suchte sich nur Freunde,
welche alle Arbeit quält.
Schwarz. Macht. Geil -
Schwarz. Macht. Geil -
Schwarz. Macht. Geil, geil, geil!
Mit dem Steuergeld des Volkes –
Schwarz. Macht. Geil, Geil, Geil!
Mit dem Steuergeld des Volkes
zahlten sie Verleger dann.
Mit dem Steuergeld des Volkes
und der Meinungskauf begann.
Und sie stürzten die Genossen
und sie kauften sich die Macht!
Und sie stürzten die Genossen
und sie koksten in der Nacht!
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil, geil, geil!
Sie verteilten Macht und Posten –
Schwarz. Macht. Geil, Geil, Geil!
Sie verteilten Macht und Posten,
jeder Freund wurde bedacht.
Sie verteilten Macht und Posten,
gaben aufeinander acht.
Und die Menschen mussten sehen,
wie das Leben kälter wird.
Und die Menschen mussten sehen,
wie die Wirtschaft herrlich schmiert.
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil, geil, geil!
Unterschlagung und Bestechung –
Schwarz. Macht. Geil, Geil, Geil!
Unterschlagung und Bestechung,
Falschaussage, Penisbild
Unterschlagung und Bestechung
und ein Hangerl tobt wie wild.
Staatsanwälte, linke Zellen
und die arme Mama weint.
Staatsanwälte, linke Zellen
doch der Opfermythos eint.
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil, geil, geil!
Eines Tages, ihr Ganoven –
Schwarz. Macht. Geil, Geil, Geil!
Eines Tages, ihr Ganoven,
wird die Rechnung präsentiert.
Eines Tages, ihr Ganoven,
ist ein jeder inhaftiert.
Und dann habt ihr freie Rücken,
steht allein in dieser Welt.
Und dann habt ihr freie Rücken,
wenn die Seife runterfällt.
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil –
Schwarz. Macht. Geil, geil, geil!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
||: Seitdem du fort bist, seitdem :|| - Seitdem du fort bist
Seitdem du fort bist ist der Frühling
nicht mehr, was er einmal war
Leere Kissen, die vermissen
dich, doch du bist nicht mehr da
||: Seitdem du fort bist, seitdem :|| - Seitdem du fort bist
Seitdem du fort bist scheint die Sonne
auch im Sommer nicht so schön
Vögel singen, blauer Himmel,
doch ich kann sie nicht versteh'n
||: Seitdem du fort bist, seitdem :|| - Seitdem du fort bist
Seitdem – du fort bist – ist mein Haus
ein leerer Ort nur – kein Zuhaus
Seitdem – du fort bist – bin auch ich
leer und traurig – Oh, ich brauch dich – bin ich nichts
||: Seitdem du fort bist, seitdem :|| - Seitdem du fort bist
Seitdem du fort bist sind die Tage
nur mehr Sonnenuntergang
Der Herbst lässt die Blätter fallen
jede Nacht unendlich lang
||: Seitdem du fort bist, seitdem :|| - Seitdem du fort bist
Seitdem du fort bist ist die Welt ein
kalter, trauriger Planet,
der aus reinem Pflichtgefühl nur
auch im Winter sich noch dreht
||: Seitdem du fort bist, seitdem :|| - Seitdem du fort bist
Seitdem – du fort bist – ist mein Haus
ein leerer Ort nur – kein Zuhaus
Seitdem – du fort bist – bin auch ich
leer und traurig – Oh, ich brauch dich – bin ich nichts
||: Seitdem du fort bist, seitdem :|| - Seitdem du fort bist
Seitdem – du fort bist – fehlt das Glück
Bist du traurig? Oh, ich auch. Ich
liebe dich so sehr und brauch dich
Baby, schau mich an und trau dich – Komm zurück!
Musik & Text: Sporrer
Auf den Strassen deines Lebens gehts bergauf
und dann und wann bergab
Stehst im Regen, hoitst dagegen, gibst es auf
und die Kontrolle ab
Woan de letztn Tog zum Scheißn,
tadast gern Mike Tyson sein
mechast dia selbst wos beweisn
kämpfst am Ende ganz allein
Siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht
und am End vom Tunnel kaum ein Licht
Des Leben, des is lebenswert
wir feiern, wia sis eben ghert
wir foahn, solang de Tschesn fährt
am Strand unsres Lebens entlang
Am End rentiert sich all der Terz
und rutscht dir auch ins Tal des Herz
geteiltes Leid ist halber Schmerz
schlussendlich wird der Sonnenuntergang
sicher nicht der letzte sein
In der Gosse gibts ka Streben, du stehst auf
rutscht an der Wand herab
Stehst dei Leben lang daneben, gibst dich auf
vom Scheitel abwärts schlapp
Amoi olle außereißn,
amoi nua Mike Tyson sein
und dei Zug is am Entgleisen
dampft dein Kessel ganz allein
Siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht
und am End vom Tunnel kaum ein Licht
Des Leben, des is lebenswert
wir feiern, wia sis eben ghert
wir foahn, solang de Tschesn fährt
am Strand unsres Lebens entlang
Am End rentiert sich all der Terz
und rutscht dir auch ins Tal des Herz
geteiltes Leid ist halber Schmerz
schlussendlich wird der Sonnenuntergang
sicher nicht der letzte
nicht der letzte
sicher nicht der letzte sein
Musik & Text: Sporrer
Sperrstund is fürs Innenleben
und für die Friseure auch
Die Welt draußen is umgebenvon so an gewissen Hauch -
Generalverdacht
Sperrstund is, die Menschenmassen
spün allanich Solitär
stapeln sich die Kaffetassen
schaun die Kids hoit „Puh, der Bär“
- bis nach Mitternacht (Das Leben ist ein Hit)
Sperrstund is
Sperrstund
Sperrstund is, die Vorstadtweiber
pockens langsam a ned mehr
und sie quellen auf, die Leiber
amazon is super – fair
is was anderes
Sperrstund is, der Jägermeister
wird zum guatn, oidn Freund
Bis zum letzten Schluck beweist er
dass ers ehrlich mit dir meint (bis ans Kotzen kummt)
Sperrstund is
Sperrstund
Sperrstund is, die Tage kommen
warten, bis die Tage gehn
irgendwann is ois verschwommen
schwarz die Leinwand, nix zu sehn
und nochmal von vorn - nirgendwo RESET
Sperrstund is für das Umarmen
Händereichen Old-School-Brauch
für das äußere Erbarmen
und fürs Innenleben auch
Sperrstund is
Musik & Text: Sporrer
Du bist ein stolzer, guter Mann
mit einem recht adretten Gang
Das beweist du auf de Demos
seit den Jugendtagen schon
Und deine Augen strahlen blau
du sprichst von Wien als deinem Gau
du reißt Witze, de san lustig
und vergreifst dich NIE im Ton
Wien-Wahl 2025!
Guade Butter wird ned ranzig!
HC, Oida, herst I steh
auf dein geilen 1er-Schmäh!
Darum wöhl I Team HC
Olé, olé, olé! – Zack, zack!
Du fühlst dem Fußvolk auf den Zahn
(Fußvolk-nahen)
dich wirft kein Urlaub aus der Bahn
(Urlaub planen)
du pflegst nur beste Kontakte
(auf der Finca -)
zu privater Detektei
(vizekanzlerhaft!)
Und täglich wetterst gengan ORF
(Beispiellos in Politik -) [Beispiellos - Beispiellos]
so maunche Russin findst du schoaf!
(seit der 2. Republik) [Grandios - Grandios]
Unbescholten, freiheitlich – ein
(hat man sowas nie gesehn-) [Du bist halt ein]
Feschack & ein Adabei
(Aufstehn heißt: zu Wien zu stehn! HC) [Stehauf-Mann von Welt]
Wien-Wahl, 2025!
Guade Butter wird ned ranzig!
HC, Oida, herst I steh
auf dein geilen 1er-Schmäh!
Darum wöhl I Team HC
Olé, olé, olé! – Zack, zack!
HaHaHaHa – HC Strache – HaHaHaHaHa
HaHaHaHa – HC Strache – HaHaHaHaHa
HC, Oida, herst I steh
auf dein geilen 1er-Schmäh!
Darum wöhl I Team HC
Olé, olé, olé! – Zack, zack!
Musik & Text: Sporrer
Sie pflügen das Land und sie streuen die Saat,
aus der bald ein Feindbild entsteht.
Mit sicherer Hand steuern sie uns'ren Staat,
dorthin, wo der Rechtsstaat vergeht.
Wenn abends dann hell die Bücher verbrennen,
zur Freude der johlenden Brut.
Dann geht es auch schnell, bis Namen sie nennen,
als Ziele der volksdummen Wut.
Die Totengräber der Republik
nennen sich selbst Patriot.
Sie spiel'n mit Gefühlen und schüren die Angst.
Sie warnen vor Armut und Not.
Die Totengräber der Republik
wissen genau wer wo steht.
Sie blicken zurück und arbeiten dran,
dass endlich die Freiheit vergeht.
In der Herrensauna wern Kanzler gemacht
im Burschenschaftskeller des Führers gedacht.
Die Wirtschaft ist Sponsor, ja und wer spendt', schafft an
Auf de Klanen wird g'schissen, de was nur Melkküh' san.
Die Totengräber der Republik
nennen sich selbst Patriot.
Sie spiel'n mit Gefühlen und schüren die Angst.
Sie warnen vor Armut und Not.
Die Totengräber der Republik
wissen genau wer wo steht.
Sie blicken zurück und arbeiten dran,
dass endlich die Freiheit vergeht.
Wenn Rasse nur zählt und alle vergessen,
dass das kein Kriterium ist.
Wenn Menschlichkeit fehlt, weil sie drauf versessen,
dass man sie an Schwächeren misst.
Die Demokratie ist die Regierungsform,
wo Oaschlöcher auch's Wahlrecht hobn.
Und deshalb haben die - ja, das ist auch die Norm -
Erfolg, die uns die Gruabn grobn.
Die Totengräber der Republik
nennen sich selbst Patriot.
Sie spiel'n mit Gefühlen und schüren die Angst.
Sie warnen vor Armut und Not.
Die Totengräber der Republik
wissen genau wer wo steht.
Sie blicken zurück und arbeiten dran,
dass endlich die Freiheit vergeht.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Die Braut trägt heute weiß,
der Pfarrer an Talar
Ihr Papa hält sie an der Hand
und bringt sie zum Altar
Der Bräutigam steht auch schon dort,
der Pforra sogt de Leut:
„Wer gengan Bund wos hot, sogts jetz –
oda is stü und schweigt!“
Die spannende Idylle stört ein obszöner Ton
rutscht runter die Oktave vor Gott und zieht davon
„Wos isn des? Wer woadn des?
Des is jo ollerhand!
Do steht in unsern Reihn
ein goa lustger Musikant!
Der Klang hats schon in sich,
doch der Odeur raubt dir den Sinn!
Tritt vor, Trompetenkäfer /
Trompetenkäferin!“
De Mama und da Papa,
de kennans kaum derzahn
Da Opa mocht de Fotos
von der Taufe und dem Klan
Der Pforra hebt die Händ ind Höh
und olle hurchen zua:
„Sagt an, ihr lieben Eltern:
Wie heißt er denn, der Bua?“
Und mitten in die Stille fährt ein Posaunenklang
grad wie eine Fanfare und schräger Abgesang!
„Wos isn des? Wer woadn des?
Des is jo ollerhand!
Do steht in unsern Reihn
ein goa lustger Musikant!
Der Klang hats schon in sich,
doch der Odeur raubt dir den Sinn!
Tritt vor, Trompetenkäfer /
Trompetenkäferin!“
Da stehn sie nun in schwarz
und nur der Pfarrer spricht
poa Tränen rollen, durch die Bank
stehns do mit so an G'sicht
Der Messner zündt die Kerzn au,
liest Fürbittn mit Gfüh:
„Er woa a herzensguata Mensch!“ –
und daun is tötenstü!
Als wärs sein letzter Wille für den finalen Akt
entfährt dem Anonymous ein Laut im Walzertakt
„Wos isn des? Wer woadn des?
Des is jo ollerhand!
Do steht in unsern Reihn
ein goa lustger Musikant!
Der Klang hats schon in sich,
doch der Odeur raubt dir den Sinn!
Tritt vor, Trompetenkäfer /
Trompetenkäferin!“
||: Putschen is wie Rülpsen ausn Popo,
Rülpsen is wie Putschen ausn Mund!
Des Leben spüt Granada, nimmt da'n Job o,
du foischa Freund – jo, Lochn is gesund! :||
Musik & Text: Sporrer
1, 2, 3, 4 – 5G – Bitte!
Letztens hot mi ana mit an Staberl penetriert
is ma hochkant einegfohrn, bis mas Klahirn nimma gspait
Dann hot a no gsogt: „Is scho vorbei.“
Und I denk ma nua: „Pfui-Gack & Weu!“
Heit sogt ma da Franzi: „Host as allweu ned kapiert?
Du – de hoin se olle Norrn, dann wird experimentiert!“
Wos glaubst, wia mad Pappn offensteht –
wiara sogt: „Du bist gechipped.“ - und geht?
Sie wolln mich killn mitm Impfen,
Gott, sie wollen mich kastriern!
Dass ma z'Haus die Nase rümpfen
bis ma den Verstand verliern!
Ana druckt dann auf a Knopferl –
und 5G, es törnt mich an.
Setz dem Fass die Krone auf,
bis mans nimmer fassen kann
Und I waß: I bin hochgradig not amused!
I hob den Ultra-Lockdown-Weltverschwörungs-Blues
Es spricht mancher Trumpel von an unsichtbaren Feind
kummt a zweiter boid daher, der damit kan Virus meint
Und sie reden sich in Raserei.
Mit da Wöd is aus boid & vorbei.
Auch mein Liebesleben foaht ned o auf 2.0
Olle drah ma uns im Kras – zua des Puff und a de Schui
Aussichtslos am Ende, wiari sich
is de Suche nach dem echten Stich!
Sie wolln mich killn mitm Impfen,
Gott, sie wollen mich kastriern!
Dass ma z'Haus die Nase rümpfen
bis ma den Verstand verliern!
Ana druckt dann auf a Knopferl –
und 5G, es törnt mich an.
Setz dem Fass die Krone auf,
bis mans nimmer fassen kann
Und I waß: I bin hochgradig not amused!
I hob den Ultra-Lockdown-Weltverschwörungs-Blues
Give it to me, Baby!
Astra Zeneca
Pfizer
Johnson & Johnson
Moderna
Und I waß: I bin hochgradig not amused!
I hob den Ultra-Lockdown-Weltverschwörungs-Blues
Musik & Text: Sporrer
I kumm aus Zwischenbrücken
und als Kind habns mir oft gsagt
Nimm da a Beispü an dein Vater,
schau wie der sei Leben packt.
Und gibts mal Bröseln mit der Mutter –
nimmt er sie an der Hand
Und sie gengan umme zum Wasser –
vur die Kinder nie an Grant.
Sie gengan umme zum Wossa
Und am Wossa gengans entlang
Ohoh - umme zum Wasser Hand in Hand!
Irgendwann war i verheirat –
mit meiner Frau, mei ganzes Glück
Und dann san die Kinder kummen –
und uns reicht ein kurzer Blick
Ka böses Wurt fallt vor die Klanan –
weu wir reißen uns beide zsamm
Ziagn uns'd Jacken und die Bock an
und gengan umme durt zum Damm.
Wir gengan umme zum Wossa
Und am Wossa gemma entlang
Ohoh – umme zum Wasser – Hand in Hand!
Vergiss am Hochzeitstag auf die Rosen,
hab ka Geschenk hab z'spät dran dacht
Sie schaut mi an, schlupft in die Hosen –
und wir gengan no in der Nacht.
Wir gengan umme zum Wossa
Und am Wossa gemma entlang
Ohoh – umme zum Wasser – Hand in Hand!
Wenn meine Gschroppen groß san –
und eanare Herzen schwer
Weus net so rennt, wias rennen kann –
dann fass i ma beide her
Rafts Euch zsamm wie die Großeltern –
und wia a I mit meiner Frau
Werfts nix weg, was eigentlich guat is –
malts euch net des Leben grau!
Und dann gehts umme zum Wossa
Und am Wossa geht's dann entlang
Ohoh – umme zum Wasser – Hand in Hand!
Wir gengan umme zum Wossa
Und am Wossa gemma entlang
Ohoh – umme zum Wasser – Hand in Hand!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
De Lebensmittel haubn vü Kalorien
kaum kummts Ablaufdatum sans scho hin
ungesättigt ist der Mensch, genauso wie das Fett
beim Tatort-Schaun verdaut er faul im Bett
Das Leben ist ungesund und teuer
die Menschen, se san schiache Ungeheuer
Ungesund und teuer is des Leben – is jo woa
Kaum sind wir geboren is de Lebenszeit scho goa
Dazwischen geh ma auseinand und foin wieder zam
Ungesund und teuer – des Leben is ollerhaund
Der Mietzins wuchert unter aller Sau
zelebriern sie den Sozialabbau
unbefriedigt bleibt die Gier, geschürt wird Hass auf Geil
das Hamsterrad ist schon ein Mörderteil
Das Leben ist ungesund und teuer
es reckt sich und es zuckt, dann fängt es Feuer
Ungesund und teuer is des Leben – is jo woa
Kaum sind wir geboren is de Lebenszeit scho goa
Dazwischen geh ma auseinand und foin wieder zam
Ungesund und teuer – des Leben is ollerhaund
Ungemein teuer und so was von ungesund
samma olle zaumman bunte Hund
Ungesund und teuer is des Leben – is jo woa
Kaum sind wir geboren is de Lebenszeit scho goa
Dazwischen geh ma auseinand und foin wieder zam
Ungesund und teuer – des Leben is ollerhaund
||: Ungesund und teuer
Ungesund und teuer
Ungesund und teuer is des Lebn :||
Musik & Text: Sporrer
Frühling is, die Stadt wird wieder warm
und i hoit a Madl in mein Arm
Da Stadtbahnbogen spannt beim Frühlingsregn
Wie a Schirm si über uns weswegn
wir da stehn bis'd ersten Tramways gehn
und wir abgschmust valieabt ind Hackn gehen
du und i- mir zwa - verliebt in Wien
Donauinsel, nackert baden gehn
Auf ana Deckn auf die Sterndal sehn
I spür deine Hand in meina drin
Packs fast net, was i a Glückspilz bin
Und es riacht nach Gras, doch net vom mäh'n
bis wir beide entspannt ind Hackn gehn,
Du und I - mir zwa - Verliebt in Wien
In da Hackn ist es fad und öd
Keine Floskel ist den Kreulern z'blöd
I denk ma no, im Chef sein Oasch wird's eng
pack mi zsam, lass die Trotteln afoch stehn
Vogal singan, Blumen blühn und I
wart vur deina Bude scho auf di
mecht mir dir nach Jedlersdorf dann gehn
und beim Heirigen a por Ochtl hebn
bis die Stern am Morgen schlafen gehn
und wir beide eingspritzt in da Hackn stehn,
du und i- mir zwa - verliebt in Wien
Du machst mir mei Leben lebenswert
irgendwie, wies Leben afoch gheat
jeder Tag mit dir, des is a Riss
dass i'd Oabeit nur zu gern vagiss
I mecht des gern so haben fürs ganze Lebn
dass mir zwa für allerweil uns alles gebn.
Du und I - mir zwa - Verliebt in Wien
Du und I - mir zwa - Verliebt in Wien
Du und I - mir zwa - Verliebt in Wien
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Du bist so lang schon auf der Suche
oder bist du auf der Flucht?
Du bist müde vom Zu-Fuß-Geh
bist es leid, den Schweißgeruch
Du bist gebrandmarkt, bist alleine
oder fühlts sich nur so an?
Du spürst nichts, nur deine Beine
Stille hot an vollen Klang
Du stimmst aun a Lied, gaunz leise,
host dei Kindheit no im Ohr
Du nimmst kaum was mit aufd Reise,
mochst de Augn zua, schwebst empor
Vier Wände san no ka Zuhause
und de Woaheit treibt de auße,
bis du kommst in Herrlichkeit
Vier Wände und a Tür san ka Daheim,
doch zumindest kommt zum Fenster Licht herein
und es steht dir frei zu gehn fia olle Zeit
und du flüsterst a poa Worte von da Ankunft und vom Fortgeh
es geht am Ende nur um Dankbarkeit
Du bist ned auf der Siegerstrossn
und des Lochn is dir fremd
Du gehst barfuß mit de bloßen
Fiaß im ollerletztn Hemd
Du bist ned Fisch und a ned Fleisch, du
bist a schlechter Schundroman
Die Wöt baut auf schwarz und weiß und
du bist halt nur braungebrannt
Du stimmst aun a Lied, gaunz leise,
und du singst da söba vor
Du nimmst kaum was mit aufd Reise,
mochst de auf und schwebst empor
Vier Wände san no ka Zuhause
und de Woaheit treibt de auße,
bis du kommst in Herrlichkeit
Vier Wände und a Tür san ka Daheim,
doch zumindest kommt zum Fenster Licht herein
und es steht dir frei zu gehn fia olle Zeit
und du flüsterst a poa Worte von da Ankunft und vom Fortgeh
es geht am Ende nur um Dankbarkeit
es geht am Ende um die Dankbarkeit
Musik & Text: Sporrer
Politiker & ihre großen Reden
die Zyniker & ihre bleden Schmäh
de wos nix ois schwoazmoin
& de wos blindlinks foign tan -
I kaun & I wü sie ned vasteh
Wos is auf dera Wöd
des, wos wirklich zöht?
I mecht vo vos Echtem singen
vo wos Wohrhoftm dazöhn
Es soin a de Liada klingen
de wos hoat san, ned nua schön
Vo da Liab soins Zeignis gebn
und vo dena, de sie gspain
Liada schreibn übers Leben
damit wir es nicht verliern
Für dich & auch für mich & unsre Kinder
wos I in deine Augen taunzn sich
Pragmatiker & jede faule Ausred
de Marken-Clowns & ihre Tschesn-Stern
de wos nix ois traman
& de, wos Wochsein faken tan -
I kaun & wü se nimma hean
Wos is auf dera Wöd
des, wos wirklich zöht?
I mecht vo vos Echtem singen
vo wos Wohrhoftm dazöhn
Es soin a de Liada klingen
de wos hoat san, ned nua schön
Vo da Liab soins Zeignis gebn
und vo dena, de sie gspain
Liada schreiben übas Leben
damit wir es nicht verliern
Für dich & auch für mich & unsre Kinder
wos i in deine Augen taunzn sich
Mecht vo vos Echtem singen
Für di & a für mi
Musik & Text: Sporrer
I hob vü Liada gschriebn übas Leben
und I hob d'Sunn auf- & untergehen gsehn
Des Finden & und des Auseinaunderstrebn
die gehören afoch zaum. So wundersche
kann die Liebe sein & sie läßt mich hier zurück
||: mit leiser wehmut & der Schuld,
die mich erdrückt :||
Des Lebn hot ma vüle, vüle Liada
scho diktiert & I hob mitgschriebn, wos geht
Des Lochn & des Wana san zwa Briada
kana kaunn ohne den aundern. Doch zu spät
is fia dLiebe nie & oft reichts fürs klane Glück
||: die Sehnsucht bleibt & a die Schuld,
die dich erdrückt :||
I glaub ned, dass je ander für den aundern
zu Kreuze trogn wird & hängt in Agonie
und bliat, bis aus is – heats ma auf! Und waun dann:
is er's owa sicha ned fia mi!
Die Liebe is a Wirtshaus in da Fremde
übern Schwedenofen bricht die Nocht herein
Man begegnet sich am Gang & sogt: „I kenn de!“
bis man sich nicht mehr erkennt, daun stehst allein.
Liebe is a Stehgreif-Part in an schen Theaterstück
||: Der Vorhang fällt, doch nicht die Schuld,
die uns erdrückt :||
Musik & Text: Sporrer
I kenn an Mann – verliebt in seine junge Frau,
der war sei Leben lang am Bau,
er war z'frieden mit sein Lebn.
Er hat si g'freit – wie sie eam g'sogt hot: s'is soweit:
Dass sie bald schon eine family sind,
weil im Dezember kummt des Kind
Und er hat g'hackelt für Drei –
für a bissl mehr Geld
A Haus mit Werkstatt vielleicht
für sein Platz auf dera Welt!
„Es is a Bua – und er lächelt mir schon zua!“
Er ladt Kollegen ein und Freind
zum Feiern von sein klanan Glück!
Bis ana sagt – „Nur für den Fall, dass mi wer fragt,
dass unser Führer in der Stadt
gegn Leit wie euch was hat!
Drum pack deine Leit zsamm
und bitte gib acht!
Weu zum Haus mit der Werkstatt
kummans a no heite Nacht!
Bitte sei gscheit – verschwind!
– Denk doch an Frau und Kind!“
Und sie rennan davon –
von ihr'n Platz auf dera Welt!
Durch die Wüste und Ödnis –
gengan sie Hand in Hand
und sie schau'n angstvoll zurück –
bis' san im Nachbarland
Durt hat er ghackelt für Drei –
für a bissl a Geld
Für a Dach übern Kopf
für an Platz auf dera Welt!
Alles, dass Frau und Kind
Endlich geborgen sind
Alles für Frau und Kind!
Noch oi den Johr'n – in der Fremde habn's erfohr'n:
Der oide Führer, der ist gstorb'n
und sie derf'n endlich wieder ham
Er hat si g'freut – von schwerer Arbeit schwer gebeugt
bringt er sei family zurück
für seine letzten Tag im Glück
Alles, dass Frau und Kind –
Endlich zu Hause sind
Alles für Frau und Kind!
Sein Name war Joseph, Maria sei Frau
Des Flüchtlingskind Jesus, so ist es – genau!
Gnua Platz auf dera Welt,
weil jeder Mensch was zählt!
Wir nennen uns Christen und uns is net klor
Dass unser Herr Jesus a Flüchtlingskind war
Er hat uns zagt wieas geht,
dass jeder Mensch was zählt!
Leitln, es ist net z'spät! -
Schauts hin und helfts was geht
Leitln, es ist net z'spät!
Als Mensch schaust net weg,
sondern hilfst, wo du bist
Weil ka Mensch auf der Welt
jemals gern a Flüchtling ist!
Sein Name war Joseph, Maria sei Frau
Des Flüchtlingskind Jesus, so ist es – genau!
Gnua Platz auf dera Welt, -
weu jeder Mensch was zählt!
Wir nennen uns Christen und uns is net klor
Dass unser Herr Jesus a Flüchtlingskind war
Er hat uns g'sogt wiea's geht!
Weil jeder Mensch was zählt.
Weil jeder Mensch was zählt!
Weil jeder Mensch was zählt!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
De Bam, se taunzn Woiza
im schnittig-koitn Wind
der waß a Melodie,
de I gliebt hob, scho ois Kind
De Fiaß, se taunzn Woiza,
de Wöd is a Zirkuszöd
Wir taunzn, bis wir fallen,
bis an des Leben s'Haxl stöd
I denk aun di
I denk aun di
De Wintasunn schaut owi
und kräult eine in mein Herz
Mein Herz wird zum Springinkerl –
es bleibt für immer jung
Des Staunen wird zum Lochn –
in da Wintasunn
S'wird Licht im dunklen Winkerl
und durt hängt a Büd vo dir
und für an Augenblick hob I
beinoh vagessn, dass I g'fria
A Eichkatzerl, des kraxelt
und schaut dem Treiben zu
de klanen Finger gspian:
boid scho schneibt's die Erde zu
Unsere Händ, se hoitn
aun so vülen Dingen fest
Zu lieben, des haßt monchmoi,
daß ma de Liebe gehen lässt
I denk aun di
I denk aun di
De Wintasunn schaut owi
und kräult eine in mein Herz
Mein Herz wird zum Springinkerl –
es bleibt für immer jung
Des Staunen wird zum Lochn –
in da Wintasunn
S'wird Licht im dunklen Winkerl
und durt hängt a Büd vo dir
und für an Augenblick hob I
beinoh vagessn, dass i gfria
Es biegen sich de kahlen Äst im Wind
und plötzlich waß I wieder,
daß wir alle Gäste sind
Ich hör die alten Lieder
Mein Herz wird zum Springinkerl –
es bleibt für immer jung
Des Staunen wird zum Lochn –
in da Wintasunn
S'wird Licht im dunklen Winkerl
und durt hängt a Büd vo dir
und für an Augenblick hob I
beinoh vagessn, dass i gfria
Mein Herz wird zum Springinkerl
Mein Herz wird zum Springinkerl
S'wird Licht im dunklen Winkerl
und durt hängt a Büd vo dir
und für an Augenblick hob I
beinoh vagessn, dass i gfria
Musik & Text: Sporrer
I wor vielleicht zehn Jahr alt –
ob'n in Neuwaldegg
am End vom Dreiavierzga –
hab'n wir ein Eis gschleckt.
Am Bankl hab ma g'red't – er
hat ma g'sogt, wiea's Leben rennt
und wie mas besser machen kennt!
Beim Tarockier'n mit der Oma –
mit Gschtis, Pagat und Mond
hat er mir gsagt, denk nach –
weil sie des meist auch lohnt.
Bevor du do dei Blatt spüst –
denk net für jetzt denk weit voraus,
sonst ist dein Spiel schnell amoi aus.
Und heute denk ich immer noch daran
wos er mir g'sogt hot, irgendwann.
Dass ollas grad so schwer ist, wie es wiegt.
Denk vorher nach – wos liegt, des pickt!
Es war ein grauer Winter –
der Großvater schwer krank
ich bin oft ausseg'fohrn –
er lebte nimmer lang.
Wir habn net Karten tippelt –
weil er hat mir d'erzählt
wos gschicht, waun ma im Leb'n falsch wählt.
Sie haben ghobt ka Hockn –
und ka Brot woa mehr im Haus
Dann ist der Hitler kummen –
hot g'sogt, er holt sie raus!
Do hot er a mit „Ja“ g'stimmt –
zur Wahl war ihm net klar
dass des von oin die letzte war.
Und heute denk ich immer noch daran
wos er mir g'sogt hot, irgendwann.
Dass ois grad so schwer ist, wie es wiegt.
Denk vorher nach – wos liegt, des pickt!
Die Hockn war in Russland –
weit weg von Neuwaldegg
Hot g'raft ums Überleben –
is g'leg'n verlaust im Dreck.
Die schlimmen Jahr im Feld –
die machten ihm bewusst,
dass'd für an Fehler zahlen musst.
Am Ende hat er mir g'sogt:
"Moch stets die Augen auf!
Die Nazi gibt's no immer – sie warten a scho drauf,
dass wieder auffe kummen – i bitt di, Bua gib acht!
Die hol'n sich sonst zurück die Macht!"
Ein Kampf mit allen Mitteln,
sie hob'n ned nur Klebstoff g'schnupft
Wer an allem Schuld ist,
hob'n sa se aussezupft
Das Wahlkuvert als Feindbild,
denn wer liest und schreibt und denkt,
verhindert, dass ein Rechter
unser'n Rechtsstaat führt und lenkt.
Heute ist die Zeit –
wo es wieder wichtig ist,
die Hetzer zu bekämpfen –
den braunen-blauen Mist.
Und passt's auf, was ihr ankreuzt –
wer geifert, hetzt und giert
damit's ka Hakenkreuz mehr wird.
Und heute denk ich immer noch daran
wos er mir g'sogt hot, irgendwann.
Dass ois grad so schwer ist, wie es wiegt.
Denk vorher nach – wos liegt, des pickt!
Denk vorher nach – wos liegt...
Denk vorher nach – wos liegt...
Denk vorher nach – wos liegt, des pickt!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Mei X, des woa a fesche
Gretl aus Leopoldau
im Bett: a goa a resche...
kurz – eine patente Frau
Gott, kochen hot die kennan,
da gehst du in die Knie
I tät no für sie brennan
owa... ois is hi'
Oida, ois is hi'
Sapperlot, I cheX ned,
mei X tät ma immer no so
gfoi'n, g'foin, g'foin, heast:
Oida, ois is hi'
I cheX ned, sapperlot
Wo die Liebe hinfällt,
liegt die Liebe mausetot!
De Liebe is a Pflaunz'n,
jo, de musst du gieß'n auch
do gibt's goa nix zum raunz'n
und: des ned nua mit dein' Schlauch!
Mein Gott, ich frag mich heute
denkt's Pupperl a aun mi?
Und frog'n mich die Leute,
sog I, ois is hi'
Oida, ois is hi'
Sapperlot, I cheX ned,
mei X tät ma immer no so
g'foin, g'foin, g'foin, heast:
Oida, ois is hi'
I cheX ned, sapperlot
Wo die Liebe hinfällt, liegt die Liebe mausetot!
Was für Kurven von der Sohle bis zur Stirn
unter'm Klad'l, Hoiz vur'm Stadl und hot a wos in da Birn'.
Ihre Augen, ihre Lippen, ihre Hoa
ein Bild für die Götter, des Madl, wirklich woa!
Owa leider:
Oida, ois is hi'
Sapperlot, I cheX ned,
mei X tät ma immer no so g'foin, g'foin, g'foin, heast:
Oida, ois is hi'
I cheX ned, sapperlot
Wo die Liebe hinfällt, liegt die Liebe mausetot!
Wo die Liebe hinfällt, liegt die Liebe mausetot!
Musik & Text: Sporrer
Ein Yeti wohnt am Himalaya
in einer Höhle unterm Gipfel
Tagtäglich isst er Schneehuhneier
und nur am Sonntag gibt es Kipfel
Da wandert er ins Dorf hinunter
beim Bäcker, schmeckens bsonders guat
Dazu Kaffee, der macht ihn munter
bis er dann wieder aufsteig'n tuat.
Abends liegt er in seinem Bette
und liest in einem Reiseführer
Dazu raucht er ne Zigarette
doch fühlt er sich als ein Verlierer
Weils anderswo sche sonnig ist
ka gfrorner Schnee im Freibad liegt
Da spürt er den Neid, der an ihm frisst
liests Bücherl bis ihn der Schlaf besiegt.
Ein Yeti träumt vom Yellowstone
da gibt es heißes Wasser
Er sattelt's Yak, und reit' davon
er malt sich aus, welch Spaß er
beim Baden dann dort haben wird
wenn ihm das Fell nie mehr gefriert.
Ein Yeti träumt schon mal banal
ka Schnupfen mehr – phänomenal!
Yak und Yeti reiten wie der Wind
vom Dach der Welt weit in den Westen
Sie reiten durch, bis' in Grinzing sind
dort kostens vom Wein nur den Besten
Doch wolln sie bald weiter gallopiern
da dringt plötzlich an ihre Ohren
Süßliche Heurigenmelodien
die Eisherz und Seele durchbohren.
Ein Yeti träumt vom Yellowstone
da gibt es heißes Wasser
Er sattelt's Yak, und reit' davon
er malt sich aus, welch Spaß er
beim Baden dann dort haben wird
wenn ihm das Fell nie mehr gefriert.
Ein Yeti träumt schon mal banal
ka Schnupfen mehr – phänomenal!
Der Yeti sagt drauf seinem Yak
wir müssen nimmer weiterreisen
Viel besser als unsre ganze Plag
ists Singen und am Weinderl beißen.
Ists Wetter einmal schirch und pestig
dann schenk ma uns ein Glaserl ein
So ist der Frost nimmermehr lästig
weu die Schrammeln die heizen uns ein.
Bald singen die Zwa den „Herrgott aus Sta!“
und klatschen der „Reblaus“ den Takt
Sie bleiben in Wien und fühlen sich wohl,
weils Wienerlied des Herzerl packt.
Der Yeti sitzt beim Heurigen
da gibt es gute Tropfen
So gern hat er die feurigen
er riecht an deren Pfropfen.
Wenn'd Schrammeln dann die Lieada singen
wird eam so warm innendrin.
Tut vor Freud des Herzerl hoch springen
er bleibt für immer in Wien.
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Manches Mal sitz i auf mein Balkon
und hoit a Glasl in der Hand.
I schau in'd schworze Nocht und moi ma selbst
mein eig'nen Teife an die Wand.
Und dann stö i ma vor, was warat wenn
der Sensenmann mi höflich bitt'.
Hätt i no was zu tuan oda wenn net,
gangat i dann afoch mit?
Und dann foit ma ei:
„Es is no net vorbei!“
Weu i no was zum machen hätt –
dafür wars sunst zu spät!
Zag deiner Frau doch wieder moi,
wie gernst as host!
Zag ihr die Wöt und a die Stern
und sog ihr wos
du an ihr liebst. Auf jeden Foi –
ob es heiß kummt oder koit:
Du bist a Stütze, bist ein Mann,
auf den man sich verlassen kann,
so wias am Anfang woa –
vua 100.000 Johr
Manches Mal lieg i vur mein' TV
und schau, was auf der Welt passiert
I siech vü, des mi schreckt und denk ma daun,
dass'd Welt ganz afoch immer schlimmer wird.
Weu de Anan spün Krieg, die Andern schaun,
doss jo ka Erdölquelln zerreisst.
Wann i heit s' Bankl reiss, dann wars vorbei
mit da Angst vua all dem Scheiß.
Terrorismus – des is der Krieg der Armen.
Mord und Totschlag, es gibt kein Erbarmen
und der Krieg – des is da Terror der Reichen,
die eam fian, des san immer die gleichen!
Und dann foit ma ei: „Es is no net vorbei!“
Weu i no was zum machen hätt – dafür wars sunst zu spät!
Zag deiner Frau doch wieder moi,
wie gernst as host!
Zag ihr die Wöt und a die Stern
und sog ihr wos
du an ihr liebst. Auf jeden Foi –
ob es heiß kummt oder koit:
Du bist a Stütze, bist ein Mann, auf den man sich verlassen kann,
so wias am Anfang war –
ganz fürchterlich verknallt
Zag deiner Frau doch wieder moi,
wie gernst as host!
Zag ihr die Wöt und a die Stern
und sog ihr wos
du an ihr liebst. Auf jeden Foi –
ob es heiß kummt oder koit:
Du bist a Stütze, bist ein Mann,
auf den man sich verlassen kann,
ganz wias am Anfang war –
vua 100.000 Johr
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
(Gepfeife)
Neulich geh' I durch'n Woid -
finster wors und bitterkoit.
Plötzlich siech i do an Schwamm -
steht vor einem Eichenbam
und er glitzert und er leicht,
worauf mich der Drang beschleicht,
dass ich zieh mein Taschenmesser,
weu ich bin ein Schwammafresser.
Mit dem Schwammerl in der Hand -
werd ich blass als wie die Wand,
weu es macht an murdstrumm Knall -
und mit einem Redeschwall
steht a oide Hex vur mir -
und macht an Bahö ois wia.
Weil des wor ihr Zauberschwamm -
vur dem oidn Eichenbam.
(Gepfeife)
Und dann sagt die schirche Hex -
bitte sehr jetzt moch ma Sex
Weu i di ansonst verfluch -
mit mein oidn Zauberbuch.
I sog „Des geht net, Madame“ -
weu ich bin ein treuer Mann!“
Weu an Flüche ich nicht glaub -
mache ich mich aus dem Staub.
Wia i hamkumm bin i froh -
atme durch und geh aufs Klo,
weu mein Magen rebelliert -
nach dem was mir do passiert.
Danach gehe ich ins Bett,
schlafe ein und träume nett
Bis der Hex ihr G'sicht ich seh -
und sie spricht zu mir „Du Weh!“
„Host scho amoi Durchfoi ghobt und Schnupfen?
Bei an jedn Nieasa, glaub mas nur,
do denkst du an mi.
Stellst di an wegn so an bissl tupfen.
Kumm sche z'ruck und sei mei Hengst,
weu sunst vergeht des nie!"
(Gepfeife)
Seitdem hatt ich ein Problem -
und des war sehr unbequem,
wenn ma dringend muass aufs Klo -
und dann zreisst an plötzlich so.
Sei's im Bett mit meiner Frau,
oder in mein Wagn im Stau,
in der Firma beim Jours Fixe,
für mei Image woa des nix.
Und ich träumte jede Nacht,
dass die Hex da steht und lacht
Weu sie es goa lustig findt -
wanns ma'd Haxen owerinnt.
Selbst der guate Herr Primar,
fuhr sich rätselnd durch sein Haar,
weu bei mir ka Mittel wirkt' -
des mi wieder grade biagt.
„Host scho amoi..."
(Gepfeife)
Noch an Monat oder zwei -
wor mir olles einerlei,
jedes Moi, wenns an zerreisst,
dass ma in de Hosn scheißt.
Meine Oide sagt: mir „Ciao -
such dir eine neue Frau,
weu mei Liebespegel sinkt -
wann mei Partner dauernd stinkt.
Eines Toges hob i gnua -
und aus der Verzweiflung pur
renne i zruck in den Woid -
und dann schnacksel i'd Hex hoid.
Wor des Ende von mein Fluch -
aus dem oidn Zauberbuch.
De Moral von dieser Gschicht -
hast du Dünnschiss, niese nicht!
„Host scho amoi..."
(Gepfeife)
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Ich bin doch ein Mann von Welt,
der im Internet sehr gern bestellt.
und si a so richtig gfreit,
wann des mail kummt „Morgen is soweit!
Packerl wird dann zugestellt!“ –
so ein Service, wie es mir gefällt!
Morgens trink ich mein Kaffee,
ess ein Semmerl, denk „Der Tag wird sche!“
Dann sitz i am Topferl rum,
les die Zeitung und i blattl um.
Plötzlich läut es an der Tür,
I zwick o und greif zum Klopapier
Wosch ma a no gach de Händ,
ehe eilends man zur Türe rennt
Öffne rasch und schau wer stört?
Niemand da, des is doch unerhört!
Dann siech i an Zettl in gelb –
auf dem steht: sie habn was bestellt
leider warn sie net daham – i man i tram
Da rüttelt wer am Watschenbam!
Jedes Mal des selbe Spü!
I kann tuan und machen, was i wü
I kriag mei Packerl nie.
I geh deswegn no in Therapie
Letztens lieg i grad im Bad,
spü mit'n Enterl und mir is net fad.
Springe schnell aus dem Nass,
weil es klopft und i zur Türe ras!
Dann siech i an Zettl in gelb –
auf dem steht: sie habn was bestellt
leider warn sie net daham – i man i tram
Da rüttelt wer am Watschen –
rüttelt wer am Watschenbam!
Nächstes Mal muss anders sein!
Am Postamt spüst du „Wa-alk the Line!“
Kost mi Stunden von mein Lebn,
des wü i ma nimmer mehr gebn!
Setz mi vor die Wohnungstür,
denk ma dieses mal so nicht mit mir!
Und da wache ich ganz brav,
halt die Augen auf, dann kommt der Schlaf.
Und Ich träum dass mein Paket
morgens frisch befördert vor mir steht.
Wie i aufwach seh ich nicht,
weu mir pickt a Zettl im Gesicht.
Und des is a Zettl in gelb –
auf dem steht: sie habn was bestellt
leider warn sie net daham – I man i tram
Da rüttelt wer am Watschen –
rüttelt wer am Watschen –
rüttelt wer am Watschenbam!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
Wia der Heinz und der Hans auf den Ba-alearen
Täglich blunzenfett geil auf der Hasenjagd waren,
woa des Wetter so sche –
und zahlt hat ois der Rene.
In an Nachtclub in so einem Sei-eitengasserl
Sans ab und auch zu mit an wei-eißen Straßerl.
Die Frau sitzt daham –
de stellt sunst au-auf an Bam.
A Zuckernaserl auf I-i-bi-za –
Ois a bsoffene Gschicht!
Vodka Red Bull & und a Ka-a-viar -
Ois a bsoffene Gschicht!
Und die Olga aus Russland lodt zum Dinner ein
Zwa so Burschen wie sie, do geht sicher was rein
Schnell die Zahnderl gebleicht –
Jo, und zwa Gummis, des reicht!
In der Villa mit Pool, da tut Olga sche wohnen
im Geiste zähln sie scho de Schwarzgeldmilli-ionen
Alles schwarz eingesteckt –
für den Partei-eienzweck
A Zuckernaserl auf I-i-bi-za –
Ois a bsoffene Gschicht!
Vodka Red Bull & und a Ka-a-viar –
Ois a bsoffene Gschicht!
Dafür kriagt sie die Krone und Österreichs Quellen
Alle Staatsbauaufträge samt Hofreitschulställen
Und die Linksterroristen –
de werdn sie dann au-ausmisten.
Heinz ois Kanzler und Hans Bürgermeister von Wien
Da russische Rubel rollt gwaschen dahin
Weu se superschlau san –
kneisselt des niemand daham.
A Zuckernaserl auf I-i-bi-za –
Ois a bsoffene Gschicht!
Vodka Red Bull & und a Ka-a-viar –
Ois a bsoffene Gschicht!
Auf die Oligarchin legat i mi a hin –
Ois a bsoffene Gschicht!
Und sie legt Scheinderl hin, bis ich Ka-anzler bin -
Ois a bsoffene Gschicht!
Leider war es dann so, dass Tiefflugintellekt
Keine Kameras sieht, die dort sehr gut versteckt.
Weil es stand nirgends da:
„Achtung Ka-a-mera!“
Und vor dem Adlerblick gehn am Leim ihr die zwa
Demaskiert vor der Welt, stehn die Hawera da.
Die Moral von der Gschicht:
man sieht sie vor Gericht.
A Zuckernaserl auf I-i-bi-za –
Ois a bsoffene Gschicht!
Vodka Red Bull & und a Ka-a-viar –
Ois a bsoffene Gschicht!
A Zuckernaserl auf I-i-bi-za –
Ois a bsoffene Gschicht!
Vodka Red Bull & und a Ka-a-viar –
Ois a bsoffene Gschicht!
Ois a bsoffene Gschicht!
Ois a bsoffene Gschicht!
Musik & Text: Gamperl/Sporrer
I vasteh, du frogst di,
wia des ogrennt is
dei Mamsch, se setzt ned nua zum
Fasching auf a bledes G'fries
kummts Thema aufm Papa von dem liabn Kind
Du bekommst zu spürn, dass
irgendwas nicht stimmt.
Des tuat ma leid, ich wünschte,
ich könnte ungeschehn
mochn, maunche Sochn
san ned dei Problem!
Und se soitns wirklich a ned sei.
Doch der Schmetterling entpuppt sich,
der Flügelschlag mocht frei!
Und heast du Stimmen redn, loss redn – unbedingt.
A Chance gib an jedn, doch ob des wirklich stimmt
weiß nur dein Herz allein & sowieso:
Die Woaheit, sie liegt immer irgendwo
zwischen Floridsdorf & Favoriten
Für ois im Lebn ghean immer zwa dazu
und die Woaheit liegt in der Mittn
I waß guat, ich glaube
– ich kenne das Gefühl:
„Mensch, ärgere dich nicht!“ is
maunchmoi echt a bledes Spü.
Es dominiert das Schweigen – olles hausgemacht
und es is, ois wär längst
ollas ausgemacht.
Kein Mensch ist je unfehlbar,
das geht auch gar nicht, nein!
Ich & Mama nicht – wir
werdn es niemals sein.
Und wir lernen immer noch dazu.
Auch der Papagei ist letztlich
verwandt mitm Kakadu!
Und heast du Vögel singen, loss klingen – unbedingt.
frag dich vor allen Dingen – ja, ob des wirklich stimmt
weiß nur dein Herz allein & sowieso:
Die Woaheit, sie liegt immer irgendwo
zwischen Floridsdorf & Favoriten
Für ois im Lebn ghean immer zwa dazu
und die Woaheit liegt in der Mittn
Die Woaheit liegt in der Mittn
Die Woaheit liegt in der Mittn
Ich liebe diese, liebe diese Stadt
mit alln Ecken & Kanten, die sie hat!
und des is so woa, des is so woa wie:
Die Woaheit, sie liegt immer irgendwo
zwischen Floridsdorf & Favoriten
Für ois im Lebn ghean immer zwa dazu
und die Woaheit liegt in der Mittn
Musik & Text: Sporrer
Des Lebn is a Hund
Es gibt dir ein Gefühl von Gott
Doch der Teifl, der schloft nie
und er wort scho am Schafott...
aus: "Des Lebn is a Hund"
Unter dem Motto „Zusammen. Lebendig. Im Grätzel.“ laden das Jugendzentrum Strebersdorf, das Kulturzentrum Strebersdorf, der Mieterbeirat Mayerweckstraße und die wohnpartner zu einem gemütlichen Nachmittag für Jung und Alt ein. Im Mittelpunkt stehen das Kennenlernen, der Austausch und natürlich das gemeinsame Feiern.
Herzliche Einladung zum 1. "Walther von der Vogelweide Singer & Song-Writer-Festival" mit Award-Verleihung! Auf den Spuren von Walther von der Vogelweide lädt Edition: Stoareich ein zu einem literarisch-musikalischen Wochenende im lichtspiel Allentsteig und verspricht unvergessliche Stunden voller Poesie und Musik.
Weitere Informationen zu diesem Konzert folgen in Kürze.
Informationen zu diesem Konzert folgen in Kürze.
Grillenfänger erzählt Geschichten aus dem echten Leben:
vom Lieben, Verlieren, dem Wiederauferstehen
& vom letzten Achterl, das in Wahrheit
eh nie das letzte bleibt.
So klingt Wien, wenn's echt ist!
Media owner: David Thomas Sporrer
Fotos: David Thomas Sporrer
Texte: © Michael Gamperl & David Thomas Sporrer
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David Thomas Sporrer